Michael Wallner, Brau Union: „Eine Brand Experience sollte auch eine Value Experience sein“.

Michael Wallner, Group Brand Manager der Brau Union Österreich, tritt im Rahmen des Werbeplanung.at SUMMIT 2016 am 13. Juli im Panel „Digital und die Brand Experience“ als Speaker auf. Werbeplanung.at hat bei Wallner nachgefragt, was sich SUMMIT-Besucher von seinem Vortrag erwarten dürfen

Michael Wallner ist Brand Manager bei Brau Union Österreich und wird am Werbeplanung.at SUMMIT 2016 im Panel „Digital und die Brand Experience“ referieren. © Brau Union Österreich

Werbeplanung.at: Sie nehmen am Werbeplanung.at SUMMT 2016 als Speaker im Panel „Digital und die Brand Experience“ teil. Was können sich Besucher von Ihrem Auftritt erwarten?

Michael Wallner: In unserem Panel werden wir darüber diskutieren, wie konsistent Marken sich heute verhalten müssen oder überhaupt können. Diese Frage stellt sich vor allem bei internationalen oder globalen Marken. Gerne gebe ich dazu Einblick in meine Erfahrungen in der Markenführung einer globalen Biermarke.

Werbeplanung.at: Welche Key-Learnings werden Besucher Ihres Panels mit nachhause nehmen können?

Wallner: Menschen verbinden sich nicht mit „Brand Benefits“. Viel wahrscheinlicher ist es doch, dass ich eine Beziehung mit Charakteren eingehe, die für mich relevante Werte vertreten. Marken müssen sich mehr denn je als Charaktere verstehen, die bestimmte Werte konsequent vertreten. Erst aus dieser Konsequenz entsteht erlebbare Konsistenz, und nicht aus einem „Corporate Wording“ Katalog.

Werbeplanung.at: Was sind aus Ihrer Sicht die größten Missverständnisse in Zusammenhang mit der Brand Experience?

Wallner: Eine Brand Experience sollte auch eine Value Experience sein und nicht bloß einen Benefit ausliefern. Ein Markenerlebnis muss mir die Möglichkeit bieten, auch etwas über mein eigenes Werteverständnis auszudrücken. Insbesondere wenn ich es öffentlich machen soll. Dann wird aus „useful“ auch „purposeful“.

Werbeplanung.at: Was sind aus Ihrer Sicht Kardinalfehler bei der Brand Experience in Zeiten des digitalen Marketings?

Wallner: Viele „Brand Experiences“ bieten nicht mal einen relevanten Benefit. Die sind dann nicht nur nicht „purposeful“ sondern nicht einmal „useful“. Das passiert vor allem, wenn Technologie und Innovation zum Selbstzweck werden.

Werbeplanung.at: Was erwarten Sie sich von den Vorträgen der anderen Teilnehmer in Ihrem Panel?

Wallner: Wir alle bringen sehr unterschiedliche Backgrounds mit. Wir werden unsere Erfahrungen zu unterschiedlichen Marken, Branchen und Märkten austauschen. Ich freue mich darauf, in diesem Kreis Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Frage nach konsistenter Markenführung herauszuarbeiten. Und natürlich erwarte ich mir auch aus dem Publikum interessante Impulse!

Werbeplanung.at: Wenn Sie sich das Programm des Werbeplanung.at SUMMIT 2016 so anschauen: Auf welche anderen Programmpunkte freuen Sie sich da schon?

Wallner: Besonders gespannt bin ich auf die Beiträge, die sich mit dem Thema Content beschäftigen. Hier ist so viel in Bewegung und die Referenten sind sehr vielversprechend!

Werbeplanung.at: Und was verbinden Sie generell mit dem Werbeplanung.at SUMMIT? Welches Image hat der Werbeplanung.at SUMMIT aus Ihrer Sicht?

Wallner: Der Werbeplanung.at SUMMIT ist ein absolutes Branchenhighlight mit hochkarätigen Beiträgen und sehr interessantem wie interessiertem Publikum. Ich freue mich darauf, nach längerer Zeit im Ausland wieder dabei sein zu können – und das sogar in einer aktiven Rolle!

Das komplette Programm des Werbeplanung.at SUMMIT 2016 und die Möglichkeit, sich für die zweitätige Konferenz in der Aula der Wissenschaften in Wien anzumelden, finden Sie hier: summit.werbeplanung.at.

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