Den Kunden im Kontext erreichen.

Kreative Kommunikation und leistungsfähige Distribution: Das ist laut Alexander Abels und Lars Lorenzen von Ligatus die Erfolgsformel für Content Marketing. Beim Werbeplanung.at Summit 2017 gaben sie Antworten auf die Frage, wie man jene Umfelder anspricht, in denen sich die Zielgruppe aufhält.

© Markus Wache

Kontextuelles Marketing, so lautet das Content-Marketing-Zauberwort laut Lars Lorenzen, Leiter Content bei Ligatus. Sprich: „Richtiger Inhalt zum richtigen Zeitpunkt im richtigen Umfeld für die richtige Zielgruppe.“ Hierbei dürfe man sich nicht von einem engen Interessensprofil leiten lassen. Mithilfe von Native Advertising könne man etwa die Aktivität in der Zielgruppe steigern, wie sein Kollege Alexander Abels, Teamleiter Sales D-A-CH, erklärt. Diese würden eher wahrgenommen als Banner Ads und von einer höheren Glaubwürdigkeit profitieren. Künftig würden zudem 63 Prozent aller Mobile Ads native sein. Auch hier ein wichtiges Thema: Brand Safety.

Beim Kontextuellen Targeting gehe es in erster Linie nicht um Awareness, „sondern darum, den Nutzer dort abzuholen, wo er sich befindet. Wir wollen die Interessen und Begehrlichkeiten bei ihm wecken“, verrät Abels. Auch würden kontextuell ausgespielte Kampagnen eine höhere Verweildauer der User nach sich ziehen.

„Es soll Engagement entstehen“, so Lorenzen. Oft würden im Push-Marketing Kampagnen auf Basis von Daten ausgespielt, ohne den Kontext zu berücksichtigen. „Diese Verhaltensdaten reduzieren den Nutzer auf ein statisches Interessensprofil. Aber im Branding möchte ich auch Menschen ansprechen, die ihre Affinität zur Marke noch nicht artikuliert haben.“ Hier komme schließlich Pull-Marketing zum Einsatz. Kontextuelles Targeting würde eine aufmerksamkeitsstarke Audience gewährleisten, das Engagement sei anschließend programmatisch messbar. Beide sind sich sicher: „Kontext ist der Schlüssel zum erfolgreichen Branding“.

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