Teads-Wachstum mit Mobile und Programmatic.

Der Media-Technologie-Anbieter und Video-Vermarkter Teads verbucht in Europa ein organisches Wachstum von 45 Prozent für sich.

Pierre Chappaz, Executive Chairman Teads: "Outstream ist ein Game Changer in der programmatischen Welt, denn es bietet skalierbare Qualität." © Teads

Teads schließt das Wirtschaftsjahr 2016, laut eigenen Aussagen, mit einem Umsatz von 200 Millionen Euro ab. Das heißt, dass das Media-Technologie-Unternehmen von 2015 auf 2016 international sein organisches Wachstum um 39 Prozent und in Europa um 45 Prozent steigern konnte. Der Umsatz erreichte im Vorjahr ein "Rekordniveau" teilt Teads dazu mit und fügt hinzu: auch das EBITDA war zum vierten Mal in Folge positiv. 

Der Premium-Vermarkter, der sich selbst als "Erfinder nativer Videowerbung" bezeichnet, weist für sich selbst eine globale Reichweite von "bis zu 1,2 Milliarden Unique Visitors pro Monat" auf. 720 Millionen dieser Nutzer sind Mobile Unique Visitors (MUV). Diese Reichweite wird durch die Verfügbarkeit der Teads-inRead-Videotechnologie auf mobilen Webseiten, einschließlich Google AMP, Facebook Instant Articles und In-App erreicht. comScore errechnete für Teads eine "in vielen Ländern größere potenzielle Reichweite als für YouTube oder Facebook". Gestützt auf AGOF-Daten weist sich der Video-Plattform-Anbieter als "der mit Abstand reichweitenstärkste Anbieter für Outstream-Video in Deutschland" aus.

Pierre Chappaz, Executive Chairman des Unternehmens, nimmt zur aktuellen Teads-Entwicklung so Stellung: "Outstream-Video ist aufgrund skalierbarer Qualität ein Game Changer in der programmatischen Welt. Wir stellen Einkäufer, die Media programmatisch handeln, hochwertiges Premium-Inventar zur Verfügung." Daraus leite sich, so Chappaz ergänzend, das exponentielle Wachstum des Programmatic Revenue von Teads ab.

© Teads
Bertrand Quesada, CEO von Teads, setzt die Beweisführung rund um die vorliegende wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens so fort: "Outstream, unser Video-Format, wird nun weltweit von fast allen renommierten Premium-Publishern, darunter Time Inc, CondeNast, Business Insider, Le Monde, Der Spiegel, Die Welt sowie weiteren Springer-Medien eingesetzt." Diese Publisher würde mit Outstream, so Quesada weiter, ihr mobiles Werbe-Inventar effektiver monetarisieren als mit PreRolls.

Tunnel23
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