Online-Nutzung beginnt am Smartphone.

Der Online-Tag in Österreich beginnt auf dem Smartphone. Kein anderes Endgerät kommt auf eine annähernd hohe Zugangsrate in der Internet-Nutzung.

So viel wie möglich gleichzeitig. Und alles jetzt, sofort und heute. Das Smartphone ist unser erste Weg in das Internet und unser ständiger Begleiter. Auch beim Fernsehen.  © wywy

Knapp 90 Prozent der Internet-Nutzer in Österreich verwenden ihr Smartphone täglich, um sich mit dem weltweiten Netz zu verbinden. Das Endgerät ist mit großen Abstand die erste Wahl in der Online-Nutzung. Alle anderen Zugangsgeräte zockeln hinter dem Smartphone her. Auf dem PC findet immerhin noch 63 Prozent des täglichen Zutritts ins Netz statt. Laptops kommen auf eine Quote von 55, Tablets und Smart TVs jeweils auf 37 Prozent. Das zeigt die von Mindshare Austria in Form von MindMinutes gemachte Momentaufnahme dieser Nutzungsfacette.

Aus heutiger Sicht kann davon ausgegangen werden, dass PCs und Tablets als Internet-Zugangspunkte weiter verlieren und Smart TVs gewinnen werden. Das steht so nicht in dieser jüngsten MindMinutes-Version. Dafür steht dort, dass zwei Drittel bis drei Viertel der von der Media-Agentur dazu befragten Menschen nicht auf das Internet verzichten wollen und können. Außerdem wollen sie nicht auf das Fernsehen und Bücher verzichten. 

© Mindshare Austria
In der Markt-Momentaufnahme wurde auch eruiert wie es um die Parallelnutzung von Screen-Endgeräten steht. Sie ist bereits Alltag. Das ist längst kein Geheimnis mehr. Die Agentur attestiert der Parallelnutzung allerdings eine "beeindruckende Dynamik". Die von ihr Befragten gaben an, dass sie mittlerweile 3,4 Endgeräte besitzen und auch individuell irgendwie gleichzeitig nutzen. Diese Geräte sind abgesehen von Smartphone und SmartTV auch noch ein Tablet und ein E-Book-Reader. 2012 registrierte Mindshare "noch 2,3 Endgeräte". Ebenfalls vor vier Jahren belief sich die gleichzeitige Nutzung von Smartphones und TV-Geräten auf 43 Prozent. Heute sind wir bei einem Parallelnutzung-Wert von 75 Prozent angelangt. 

In der Altersgruppe der 15- bis 29-Jährigen hat die Smartphone-Durchdringung mit 90 Prozent fast schon den Sättigungsplafond erreicht. Dafür sinkt deren Ausstattung mit stationären PCs. Kein Wunder, das ist eine mobile Generation, die mit Laptop und Handy in das Leben hinausgeht während ihre Eltern sich mit PCs noch ausreichend gut ausgestattet sehen.

Was bei der Parallelnutzung am Smartphone passiert, zählt Sabine Auer, Business Planning Director der Agentur, auf: "Es wird über Instant Messenger gechattet und Social Networking betrieben. Jeder Dritte nutzt das Internet parallel zu den TV-Nachrichten. Bei den Jüngeren dominieren Soaps und Serien, die fleißig kommentiert werden." Das hat wiederum Relevanz für eine Media-Management-Agentur. Auer: "Im Idealfall führt eine konvertiert eine Kampagne, die auf diese Nutzung abzielt. Da, beispielsweise, 40 Prozent während des Fernsehens online einkaufen und 26 Prozent konkret Produkte, die sie gerade im TV gesehen haben, recherchieren."

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