„Social Media ist fix im Media Mix“.

René Tomasèl, Senior Manager und Social Specialist bei Mindshare, spricht über die Rolle von Social Media im Media Mix und worauf bei der Auswahl der Kanäle zu achten ist

René Tomasél erklärt, wie sich Unternehmen im „Kaleidoskop der Möglichkeiten“ zurecht finden. © René Tomasèl (Foto: Bernhard Bergmann) Werbeplanung.at

Viele Unternehmen würden dem Thema Social Media noch mit „Respekt“ begegnen, berichtete René Tomasèl, Senior Manager und Social Specialist bei Mindshare, in seinem Vortrag beim Werbeplanung.at Sumit 2015. Dabei sei Social Media ein ideales Werkzeug, um die Kundenbindung zu erhöhen und das Engagement voranzutreiben, wie Tomasél anmerkte. Den Grund für die Zurückhaltung vieler Unternehmen ortet er in der zunehmend komplexen Social Media-Landschaft. „Viele Unternehmen haben Sorge, hier etwas falsch zu machen“, so Tomasèl. Hinzu komme Unwissen darüber, wie viel an Budget sie dafür aufwenden sollten und nach welchen Kriterien die Gewichtung der einzelnen Kanäle erfolgen sollte.

Grundsätzlich hätten Unternehmen zwei Möglichkeiten, um eine effiziente Social-Media-Strategie aufzubauen: Entweder über Owned Media, also in dem sie Content über eigene Kanäle bereit stellen, oder über Paid Media. Beim Aufbau der Community empfahl Tomasèl das „volle Potenzial“ auszuschöpfen. Grundsätzlich gilt: wer relevante Inhalte bereit stellt, braucht weniger finanzielle Ressourcen. Den Aufwand einen eigenen Unternehmenskanal regelmäßig mit Inhalten zu bespielen, bezifferte Tomasél auf rund fünf Stunden pro Woche. Doch wie findet man im Geflecht der Plattformen den richten Kanal? Zuerst müsse die Zielgruppe identifiziert werden, so Tomasèl. Ist diese definiert, können Kanäle und Plattformen festgelegt und bespielt werden.

Und welche Faktoren gilt es bei der Budgetverteilung zu beachten? Tomasèl nannte hier die „drei R“, die in Wechselwirkung zu einander stehen: Ressourcen, Relevanz und Reichweite. Sind alle Aufgaben getan, wenn der richtige Social Media Mix festgelegt ist? „Nein“, meinte Tomasèl. Denn: „Die Königsdisziplin ist die Verknüpfung von Social-Media-Daten mit Big Data - also mit allen Daten, die das Produkt betreffen“.

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