"Debatte offline vs. online mehr als überflüssig".

Erik Hofstädter, Marketingleiter bei NÖM, wird beim Werbeplanung.at Summit 2014 am Track „Nimm die als deine KPI's“ teilnehmen

Erik Hofstädter sieht den vermehrten Einsatz von digitalen Kanälen nicht als Gefahr für die klassische Werbung: "Es ist ein weiterer Medienkanal mit verschiedensten Chancen und Risiken, wie jeder andere Kommunikationskanal." © Erik Hofstädter, Marketingleiter bei NÖM/Foto: Erik Hofstädter Werbeplanung.at

Werbeplanung.at: Sie nehmen beim Werbeplanung.at Summit 2014 am Track „Nimm die als deine KPI's“ teil. Was können sich Besucher von Ihrem Auftritt erwarten?

Hofstädter: Einen Marketing Director, der in den letzten vier Jahren im Online Bereich für Coca-Cola Europe/Global sehr viel im Bereich Content Marketing vorangetrieben hat und für den es weder online noch offline gibt, sondern ausschließlich Daten und Fakten was eine Kampagne beim Konsumenten auslöst.
Ich finde die Debatte offline vs. online und derzeitige „Online Propaganda“ diverser Agenturen (was primär mit dem eingeschränkten Online Wissen vieler Marketingverantwortlichen und der noch nicht standardisierten Messung von Online Kampagnen zu tun hat) mehr als überflüssig, da es den Eindruck erweckt, als ob sich Marketing verändert hätte und es jetzt die Einteilung in „altes“ und „neues“ Marketing gibt. Ich war am Marketing Rockstars Event in Graz und war schockiert, wie viel Halbwissen und falsche Daten dort unter die Leute gebracht wurden.
Die Wahrheit ist, wir haben immer noch Marken, Produkte und Konsumenten und durch E-Commerce in manchen Bereichen neue Vertriebskanäle. Daher ist der Glaube, dass durch online alles verändert wird, einfach grundlegend falsch. Es ist ein weiterer Medienkanal mit verschiedensten Chancen und Risiken, wie jeder andere Kommunikationskanal.
Das heißt, was man erwarten kann, sind Daten und Fakten zu globalen Kampagnen und ein Entkräften des Märchens, dass online aufgrund des Targeting und Engagements immer günstiger ist, als klassische Kommunikationskanäle. Damit verbunden ist, dass ich kein genereller Befürworter eines speziellen Mediums bin (weder TV, Radio, Plakat, Print oder eben auch online), sondern meine Denke immer mit dem consumer insight und dem Kommunikationsziel startet.

Werbeplanung.at: Und was erwarten Sie sich von der Diskussion mit den anderen Panelisten?

Hofstädter: Im Sinne der Weiterentwicklung keine Verherrlichung von Online und Plattitüden wie „TV ist tot“ sondern eine faktenbasierte Diskussion zum Thema Marketingmix und damit verbunden neue Learnings.

Werbeplanung.at: Wenn Sie sich das Programm des Werbeplanung.at Summit 2014 ansehen: Auf welche anderen Programmpunkte freuen Sie sich da schon?

Hofstädter: „Mach Marketing mit Content“.

Werbeplanung.at: Was verbinden Sie generell mit dem Werbeplanung.at Summit? Welches Image hat der Event aus Ihrer Sicht?

Hofstädter: Ich habe bisher keine Assoziation mit dem Werbeplanung.at Summit und bin gespannt, was ich nach meiner erstmaligen Teilnahme darüber sagen kann.

Alle Informationen zum Werbeplanung.at Summit 2014 finden Sie unter diesem Link.

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