Patentamt launcht Chatbot für Markenrechte.

Über Albert, den Chatbot des Patentamts, können sich User über bestehende registrierte Marken informieren. Menschliche Beratung zu komplexen Themen kann der Roboter jedoch nicht ersetzen.

© Stefan Mey

"Start-ups arbeiten Tag und Nacht an ihrem Unternehmen. Dabei denken sie oft nicht an den Schutz ihrer Marken und Patente", sagt Patentamtspräsidentin Mariana Karepova auf dem Pioneers Festival 2017 gegenüber Update: Um das geistige Eigentum der kreativen Gründer besser zu schützen, hat das Patentamt nun einen Chatbot programmieren lassen, der unter fb.com/patentbot abrufbar ist.

In den Bot tippt der User einen Markennamen ein, der ihm vorschwebt; der Roboter durchsucht daraufhin eine internationalen Datenbank mit über 40 Millionen Marken und sagt dem User, ob die Wort- und Bildmarken bereits von einem anderen Unternehmen registriert wurden. Wird das Thema komplexer, so verweist der Roboter an einen menschlichen Berater: "Denn Chatbots ersetzen keine Menschen", stellt die hinter dem Bot stehende Entwicklerin Barbara Ondrisek, Gründerin der Chatbots Agency, klar.

Derzeit spricht Albert, der Patent-Chatbot, nur Englisch. Für die Zukunft ist geplant, dass er auch Deutsch lernt, auf gesprochene Sprache reagieren kann und zusätzlich zu den Informationen aus der Patent-Datenbank über Förderungen informiert, sowie Gebühren für die Anmeldung des Patents informiert. Die Anmeldung des Patents oder der Marke per se soll per Bot zwar nicht möglich sein - dies lässt sich laut Karepova aber ohnehin auf der Website des Patentamts über ein Onlineformular erledigen: "Von der Anmeldung bis zur Registrierung der Marke dauert es dann nur zehn Tage," sagt sie.

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