Mit Herz gegen Hacker.

Sicherheitsexpertin Marie Moe hat an ihrem eigenen smarten Herzschrittmacher diverse Sicherheitsprobleme entdeckt – etwa mögliche Erpressung.

Hacker könnten durch gezielte Angriffe ein Attentat auf Prominente mit Herzschrittmacher verüben oder von den Patienten Lösegeld erpressen. © Stefan Mey

Moderne Herzschrittmacher halten nicht nur ihre Besitzer am Leben – sie sind als „Smart Devices“ auch mit dem Web verbunden, wie Marie Moe, Sicherheitsexpertin und Professorin bei der norwegischen Forschungsinstitution Sintef, anhand ihres eigenen Herzschrittmachers feststellte.

Wenn sie nachts schläft, transferiert das Gerät Daten über eine spezielle Hardware ins Netz, von wo ihr Arzt den Status quo überprüfen kann; kommt es an dem Gerät zu einer Fehlfunktion, so kann das Problem drahtlos behoben werden. Diese Vorteile bringen aber auch Nachteile mit sich, warnt Moe. So könnten Hacker durch gezielte Angriffe ein Attentat auf Prominente mit Herzschrittmacher verüben oder von den Patienten Lösegeld erpressen.

Auch die Batterielebensdauer von rund zehn Jahren könnte durch einen gezielten Angriff verringert werden. „Konnektivität passiert in unserer Welt schneller als wir sie absichern können“, sagt Moe. Von der Politik fordert sie daher strengere Sicherheitsvorgaben an die Hersteller – und von den Herstellern, dass sie enger mit Sicherheitsexperten kooperieren.

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