Jobiqo: Jobvermittlung auf Basis künstlicher Intelligenz.

Dem international tätigen IT-Unternehmen mit Hauptsitz in Wien stehen 237.000 Euro für den Ausbau seiner A.I.-gestützten Jobbörsen-Software zur Verfügung.

Künstliche Intelligenz für Jobvermittlung © Screenshot Jobiqo

Mit Jobiqo hat sich eine innovative Jobvermittlungs-Software auf Basis von Artificial Intelligence (A.I.) und Machine Learning eine weitere FFG-Forschungsförderung für den Ausbau gesichert. Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) unterstützt die weitere Entwicklung von Jobiqo mit einer Förderzusage in der Höhe von 237.000 Euro.

Ziel des Forschungsprojekts Jobiqo ist es, unterschiedlichste Kommunikationskanäle ins „Job-Matching der Zukunft“ einzubeziehen, denn immer mehr Daten führen dazu, dass Job-Empfehlungen stärker personalisiert werden können und die innovativen Jobiqo-Matching-Technologien für die Recruiting-Branche so weiter verbessert werden.

Die Software verwendet dabei ein spezielles Baukastensystem, mit dem Jobiqo Verlage, Personalagenturen oder Karriereportale bei der Realisierung professioneller Job-Börsen auf höchstem technischen Niveau unterstützt. Umsätze sollen so weiter gesteigert werden können.

Die Forschungsergebnisse sollen die Relevanz von Job-Vorschlägen für den Benutzer erhöhen - und damit die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Vermittlung. „Darüber hinaus sollen v.a. auch die sogenannten ‚passiven Jobsucher‘ identifiziert werden“, erklärt Jobiqo-Geschäftsführer Martin Lenz: „Das ist eine der größten Herausforderungen im Recruiting.“

Drei Forschungsziele

Das Projekt, an dem als treibende Kraft und „Head of Innovation“ Matthias Hutterer beteiligt ist, verfolgt drei wesentliche Forschungsziele:

• „Context Data“ widmet sich der Frage, welche Daten und Kanäle sich besonders für eine Auswertung eignen. Die Entwickler nennen u.a. das verbesserte Erkennen des relevanten Benutzerverhaltens etwa im Internetbrowser (Desktop und Mobile), in verschiedenen Chats oder auch Geräten im wachsenden Segment des „Internet of Things“ (IoT). So könnten Kanäle wie Amazons Alexa sinnvolle Verwendung finden.

• „Intelligentes Matching“ identifiziert u.a. User, die (noch) nicht aktiv auf Stellensuche sind, aber für ein attraktives Job-Angebot offen wären. Zugleich können Unternehmen wechselwillige Dienstnehmer erkennen und durch präventive Incentives (Gehaltserhöhung, flexiblere Arbeitszeiten, …) langfristig halten.

• „Service Composition“ beschäftigt sich mit den Möglichkeiten, die sich etwa aus der Verbindung externer Services und Datenquellen hinsichtlich neuartiger Anwendungen, Verfügbarkeit und Performance ergeben. Dabei stehen auch die Herausforderungen der kommenden Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) im Vordergrund.

Zuverlässigeres Job-Matching für Karriere-Plattformen

„Wir optimieren mit diesem Forschungsprojekt für unsere Kunden die Auswahl der jeweils passenden Kanäle. Dies schneller und verlässlicher, als es bislang möglich ist, und unter Berücksichtigung bzw. Vorwegnahme einiger Prozesse und Kommunikationsgeräte, die momentan in Entwicklung stehen“, verspricht Lenz. „Die Betreiber von Karriere-Plattformen, innovationsgetriebene Verlagshäuser und Top-Recruiter können mit unserer Lösung durch die gesteigerte Relevanz der Job-Offerte und die zielgenaue Adressierung von passiven Suchenden - völlig neuartige Produkte und Dienstleistungen anbieten.“ 

intelliAd
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