Inits Demo Day im Zeichen der Digitalisierung .

Der 11. Demo Day des universitären High Tech Inkubators INiTS zeigte auf, wohin die Reise in Forschung, Entwicklung und Wirtschaft geht. Von acht Startups präsentierten alleine sechs davon Produkte und Lösungen, die sich um das Thema Digitalisierung drehen.

© INiTS/Conny Kucera

High Tech Lösungen aus universitärer Forschung

Incubees, die das einjährige Inkubationsprogramm des Wiener High Tech Inkubators INiTS durchlaufen, kann man nicht mit herkömmlichen Startups vergleichen. Um in das von der Schwedischen Bewertungsagentur UBI Global ausgezeichnete Programm aufgenommen zu werden, müssen die Bewerber einen strengen Ausleseprozess überstehen und bestimmte Kriterien erfüllen. So muss es sich bei den Produktlösungen um echte Innovationen handeln, die auch die Chance haben, auf internationalen Märkten zu bestehen. Skalierbarkeit und High Tech sind also die Grundvoraussetzung um ein INiTS Startup zu werden. Darüber hinaus müssen alle Startups einen universitären bzw. akademischen Hintergrund aufweisen.
 

Wettbewerbsvorteil für Österreichisches Know How

All diese Kriterien erfüllten die acht Startups, die am 3. Juni im Rahmen des 11. Demo Day im TUtheSky hoch über Wiens Dächern um die Gunst von Jury und Publikum pitchten. Und mehr noch, die Qualität des Gebotenen war wie so oft deutlich über dem, was man von anderen Pitching Events kennt. Rafael Rasinger von Außenwirtschaft Austria meinte, „dass sich heimische Startups hinsichtlich der Qualität der Produkte und Mitarbeiter hinter jenen im Startup Mekka Silicon Valley beileibe nicht verstecken müssten. Im Gegenteil, was beispielsweise die Kosten eines an der TU Wien oder einer anderen österreichischen Hochschule ausgebildeten Entwicklers betrifft, hat Österreich sogar einen Wettbewerbsvorteil.“
 

Acht vielversprechende Startups

Schließlich wurden jene acht Startups, die mit dem „Startup Camp“ das Herzstück des einjährigen Inkubationsprogramms durchlaufen haben, von INiTS CEO Irene Fialka auf die Bühne gebeten:
 
Visplore: Interaktive Analysesoftware, die Ingenieuren selbständig umfassende Auswertungen von Massendaten ermöglicht
Xencio: AI- und machine learning-basiertes Analysetool für automatisiertes Cash Flow Management
Greenwell Energy: Erneuerbare Energie aus ungenutzten Öl- und Gasbohrlöchern
Unverschwendet: Intelligente Überschussbörse zur Vermittlung von regionalem Obst- und Gemüse 
Trality: Trading-Bot-Tool für den digitaler Wertpapierhandel für Jedermann 
Cashy: Die digitale Pfandleihe
BrightComSol: Preiswertes, umweltfreundliches Verfahren zur Steigerung der Farbqualität von TV- und Röntgenbildschirmen
myGrams: Hard- und Software, das aus dem Handy eine Präzisionswaage macht
 
Die Jurypreise, gestiftet von der Austrian Angels Investment Association und der Wirtschaftsagentur Wien gewannen schlussendlich Visplore und Greenwell. Jenen des Publikums teilten sich Unverschwendet und Trality, die im Voting auf exakt die gleiche Punktezahl kamen. Beide Incubees durften sich über ein Medienpaket des Startup Mediums „Der Brutkasten“ freuen.

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