Fifteen Seconds Festival in Graz eröffnet.

Für zwei Tage lauschen 4100 Teilnehmer den Vorträgen von 120 Speakern. Das Kick-off kam mit einem Vulkan.

© Stefan Mey

Wer sich für Innovation und ungewöhnliche Ideen interessiert, der sollte heute und morgen nach Graz pilgern, wo rund 4100 Teilnehmer für zwei Tage auf dem Fifteeen Seconds-Festival den Talks von 120 Speakern lauschen werden – etwa von Ikea, GE, Lego, dem Time Magazine, Oracle und Facebook. Parallel dazu sind im Messe-Bereich zahlreiche interessante Aussteller vertreten; Microsoft zum Beispiel zeigt hier seine Augmented-Reality-Brille HoloLens, bei Getty Images schießen Profifotografen Profilfotos für die Social-Media-Accounts der Besucher, der Grazer Inkubator Up To Eleven veranstaltet einen Pitching-Wettbewerb für Start-ups.

Den Start der Talks auf der Keynote-Stage lieferte Sam Olstein, Global Director of Innovation bei GE. „Unser Unternehmen baut auf Big Data und Predictive Analytics“, sagt er – und demonstriert dies an einem eindrucksvollen Beispiel: Das Unternehmen digitalisierte den in Nicaragua den Vulkan „Masaya“ – auf Deutsch übersetzt heißt das: „Der Mund zur Hölle“, damit Entwickler mit den Daten Apps bauen können, mit denen das Verhalten des Vulkans analysiert wird.

Dazu wurden 80 unterschiedliche Sensoren am Boden des Vulkans angebracht, dessen Tiefe in etwa der Höhe des Empire State Buildings entspricht. Die Installation der Sensoren wurde zwischen glühender Lava in einem 90 Minuten dauernden Facebook-Live-Video übertragen. „Die Daten sind die Helden dieser Story“, sagt Olstein: „Sie machen die Welt besser, und darin liegt die Zukunft von Big Data.“  

 

 

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