Bitkom startet Smart-School-Wettbewerb 2019.

Gesucht werden überzeugende Konzepte zu IT-Infrastruktur, Digitalinhalten und Lehrerfortbildung. Bürger sehen Vorteile von digitalen Technologien in der Schule.

© Christoph Scholz_pixelio.de

In vielen Schulen sind digitale Technologien noch Neuland, dabei würden sie nach Ansicht Vieler den Lernerfolg fördern. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.012 Personen in Deutschland ab 16 Jahren, die der Digitalverband Bitkom in Auftrag gegeben hatte. Demnach sagen sechs von zehn Bundesbürgern (60 Prozent), dass die Schüler durch den Einsatz digitaler Technologien motivierter sind. 45 Prozent meinen, dass Schüler mit digitalen Technologien schneller lernen. Mehr als ein Drittel (37 Prozent) sagt, dass Smart-School-Technologien auch die Zusammenarbeit der Schüler fördern können. „Die Generation Z bewegt sich wie selbstverständlich im Netz und beherrscht viele Tools, um kreativ und produktiv zu sein. Aber in der Schule werden digitale Technologien weiterhin nur stiefmütterlich behandelt und eingesetzt“, sagt Doris Albiez, Deutschlandchefin von Dell EMC. Natalie Barkei, Projektmanagerin Smart School beim Bitkom, betont: „Die Bildungspolitik sowie die Schulen und Lehrer stehen hier in der Pflicht: Digitale Technologien fördern ein tieferes technologisches Verständnis bei den Schülern und gehören für einen zeitgemäßen, modernen Unterricht unbedingt in Deutschlands Schulen.“

Wettbewerb für weitere Smart Schools startet

Um die Kreidezeit an Deutschlands Schulen zu beenden und digitale Kompetenzen stärker zu fördern, startet Bitkom heute, zum 8. Oktober den zweiten Smart-School-Wettbewerb. Mit der Auszeichnung als Smart School sollen Schulen gewürdigt werden, die digitale Bildung bereits praktisch realisieren und überzeugende Konzepte zur Digitalisierung von Schule und Unterricht vorlegen. Smart Schools gründen sich auf die drei Säulen digitale Infrastruktur, digitale Inhalte und Konzepte sowie qualifizierte Lehrkräfte. Bewerben können sich Schulen, die für diese drei Säulen ein Konzept entwickelt haben und dieses um ein nachhaltiges Projektmanagement ergänzen. Insgesamt sind bislang 21 Smart Schools für ihre Anstrengungen gewürdigt worden, darunter etwa das John-Lennon-Gymnasium Berlin und die Waldschule Hatten. Ausgezeichnete Schulen werden Teil des Netzwerks Smart School und können auf die Unterstützung eines breiten Bündnisses aus namhaften Unternehmen wie Dell EMC und Deutsche Telekom zurückgreifen. Weitere Informationen zu Smart Schools, Wettbewerb und Bewerbungsverfahren finden sich unter www.smart-school.de

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