„Digitale Transformation“ als Kernthema von Margarete Schramböck.

Für die neue Ministerin Margarete Schramböck ist die „Digitale Transformation“ ein Kernthema der nächsten Jahre.

Margarete Schramböck © Telekom Austria Group

Seit Jänner ist Margarete Schramböck Ministerin für Digitales und Wirtschaftsstandort. Die „digitale Transformation“ ist eines ihrer Kernthemen für die kommenden Jahre. Mit Ministerin Schramböck stimmte zuletzt auch die WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer  überein, dass Innovation und Digitalisierung zwei Schlüsselbereiche für die Weiterentwicklung des heimischen Wirtschaftsstandorts sind. Schramböck: „Es zeigt die untrennbare Verbindung, weil Wirtschaft ohne Digitalisierung nicht mehr funktioniert und sich ein Standort ohne leistungsstarke digitale Infrastruktur nicht erfolgreich entwickeln kann.“

 

Zuletzt bekräftigte Schramböck dieses Ziel erneut: „Die Digitalisierung soll den Menschen das Leben vor allem einfacher machen. Etwa bei den Behördengängen, Stichwort E-Government. Auch im Arbeitsbereich werden immer mehr digitale Fähigkeiten nötig, überdies überspannt Digitalisierung das ganze soziale Leben, in allen Bereichen“, meint die Ministerin dazu im Gespräch mit dem Volksblatt.

 

Auch Unternehmen stützen

Mit der Digitalisierung sollen aber nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen gestützt werden. Ein wichtiger Punkt ist für Schramböck dabei das „Once-only“-Prinzip. Damit ist gemeint, dass Unternehmen den Behörden die Daten nur einmal zur Verfügung stellen müssen. Schramböck: „Ein wichtiger Punkt ist das Once-only-Prinzip. Also dass Unternehmen Daten den Behörden nur einmal zur Verfügung stellen müssen. Bei Zustimmung durch die Firmen sollen die Behörden die Daten dann weiterverwenden können, die Unternehmen müssen nicht immer wieder Formulare ausfüllen.“

 

Die Unternehmen könnten sich so 230 Millionen Meldeverpflichtungen pro Jahr „sparen“. Im Durchschnitt füllen sie dabei 55 Felder aus, wodurch enorme Kosten für die Unternehmen entstehen. „Das kostet die Unternehmen 4,3 Milliarden Euro im Jahr. Da gilt es, zumindest einen Teil weg zu bekommen, damit sich die Firmen um wichtigere Dinge kümmern können“, so Schramböck.

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