Wiener Unis & FHs im Social Media-Check: Uni Wien top.

Ein professioneller Social Media-Auftritt ist aus dem Marketing-Mix der meisten heimischen Hochschulen nicht mehr wegzudenken. Wie eine Analyse der Social Media-Marktforscher von BuzzValue zeigt, nutzen die Wiener Universitäten und Fachhochschulen das Potential der sozialen Medien bereits umfangreich, mit hohen Fan- und Interaktionszahlen.

© BuzzValue

Die Prüfungszeit an den Wiener Unis und Fachhochschulen hat wieder begonnen. Die Hochschulen kommunizieren tatkräftig auf verschiedensten Kanälen, um ihr Studienangebot zu vermarkten und ihr Image zu bewahren. Die sozialen Medien nutzen sie vor allem zur Interaktion mit den Studierenden.

Uni Wien mit den meisten Fans

Im Vergleich erreichen die Wiener Universitäten deutlich mehr Studierende über die sozialen Medien als die heimischen Fachhochschulen. Mit insgesamt 129.000 Fans auf Facebook, Instagram und Co hat die Universität Wien als größte Hochschule in Österreich die meisten Anhänger im Social Web. Auf dem zweiten Platz folgt die Wirtschaftsuniversität Wien mit 74.000 Followern. Die Privatuniversität Webster erreicht knapp 58.000 Studierende. Die TU Wien (42.000 Fans) und die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (30.000 Fans) vervollständigen die Top 5 Hochschulen im Fan-Ranking. „Die Wiener Hochschulen nutzen die sozialen Medien bereits sehr aktiv, vor allem zur Interaktion mit ihren Studierenden. Dabei stellt Facebook die wichtigste Plattform dar, aber auch Instagram und Twitter gewinnen an Bedeutung“, erklärt Markus Zimmer, Geschäftsführer von BuzzValue.

Instagram als Interaktionstreiber

Hinsichtlich der Interaktionszahlen sticht besonders Instagram unter den untersuchten Social Media-Plattformen hervor. „Insgesamt fanden im vergangenen Jahr bereits über 75% der User-Interaktionen auf den Instagram-Seiten der Hochschulen statt“, ergänzt Zimmer. Am besten aktiviert die Uni Wien ihre Fans in den sozialen Medien, erreicht insgesamt 115.000 Reaktionen, Kommentare und Shares. Auch die WU Wien kann ihre Studentinnen und Studenten erfolgreich zur Interaktion animieren, erzielt auf Facebook, Instagram und Co 105.000 Interaktionen. Webster und TU Wien realisieren trotz hoher Fanzahlen nur eine geringe Interaktionsquote. Stattdessen können die Medizinische Uni Wiens (36.000), die MDW (32.000) sowie die BOKU (30.000) mit hohen Interaktionszahlen punkten.

Social Media ist kein Selbstläufer

Die hohen Fan- und Interaktionszahlen der Uni Wien und der WU Wien basieren auf intensiver Social Media-Arbeit. Dabei nutzen die Hochschulen sämtliche relevanten Plattformen, um mit den Studierenden zu interagieren. Vor allem die Universität Wien ist sehr aktiv im Social Web. Das Social Media-Team der Hochschule postet im vergangenen Jahr durchschnittlich über dreimal am Tag. Auch die anderen Wiener Hochschulen posten täglich themenspezifische Inhalte. „Inhaltlich posten die Wiener Hochschulen vor allem über ihr Studienangebot, aktuelle Bildungsthemen sowie über sonstige relevante Informationen für ihre Studentinnen und Studenten. Auch Gewinnspiele steigern kurzfristig den Interaktionsumfang“, schließt Markus Zimmer ab.

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