Was Publisher aus den Daten aus Online-Paymenttechnologien lernen können.

Paymenttechnologien sind unabkömmlich, wenn es darum geht digitale Inhalte zu monetarisieren. Sie liefern aber auch eine Vielzahl an Daten, aus denen Publisher wertvolle Informationen über Content, Kunden und deren Kaufgewohnheiten ziehen können. Welche das sind, hat LaterPay, der Technologieanbieter für Kundenakquise, Conversion-Steigerung und Payment, zusammengefasst.

Cosmin Ene, Geschäftsführer von LaterPay © Cosmin Ene, Gründer und Geschäftsführer von LaterPay (Foto: LaterPay) Werbeplanung.at

Mehr als die Monetarisierung digitaler Inhalte

Paymenttechnologien eröffnen Publishern neue Absatzkanäle und aktivieren zusätzliche Kundengruppen. Die in diesem Prozess gewonnenen Daten sind allerdings nicht minder wertvoll für die Entwicklung ihrer Paid-Content-Angebote. Cosmin Ene, Geschäftsführer von LaterPay: „Zahlende User sind die wertvollsten User, die ein Publisher haben kann. Daten aus dem Einsatz von Paymenttechnologien helfen dabei zu verstehen, wofür, wann und wie lange diese User zu zahlen bereit sind. So lässt sich auch das Produktangebot aussteuern und das Nutzererlebnis stetig verbessern.“ Folgende Inhalte können Publisher aus ihren Paymenttechnologien ableiten:

 1. Die Lebensdauer eines Artikels

Wie lange ist ein Artikel etwas wert? Paymenttechnologien zeigen, welcher Artikel nur wenige Tage lebt und welcher noch nach Monaten relevant ist. Ein Beispiel: Der über den längsten Zeitraum mit LaterPay verkaufte Beitrag hatte eine Lebensdauer von nahezu zwei Jahren. Im Schnitt weisen Online-Artikel ein Longtail von 226 Tagen auf. Publisher, die dies regelmäßig betrachten, lernen die Lebensdauer ihrer Beiträge gezielt zu erhöhen.

2. Relevanz und Nachrichtenfaktoren

Was interessiert den Leser? Diese Information ließe sich zwar auch aus Google Analytics ablesen. Was ihn aber bis zur Zahlungsbereitschaft begeistert, leiten nur die Daten aus Paymenttechnologien her. Je nach Bezahlmodell kann das unterschiedlich aussehen. So sind Einzelartikelkäufer eventuell kostensensibler und selektiver in ihrem Konsum als Abonnenten. Die Daten geben außerdem Aufschluss darüber, welche Beiträge absatzstark sind und welche zwar geklickt, aber nicht gekauft werden. Daran lässt sich recht schnell ablesen, welcher Nachrichtenfaktor für das jeweilige Medium den stärksten Effekt hat.

3. Aktueller Kaufimpuls

Welche kurzfristigen Trigger gibt es, um z.B. einen Wochen- oder Monatspass zu kaufen? Aktuelle Kaufimpulse wie regionale Vorkommnisse, zum Beispiel ein Gebäudebau oder ein politisches Großereignis wie die Bundestagswahl können verraten, welche Themen den Leser binden.

4. Customer Lifecycle

Wann überzeugt ein Medium zur langfristigen Nutzung? Marken, die nur die kostenfreie Nutzung und das Abonnement anbieten, wissen wenig über den Kundenlebenszyklus ihrer Leser. Differenzierter wird es, wenn man dem User Zwischenstufen wie Einzelartikelkäufe und Zeitpässe anbietet. Daraus lässt sich später ableiten, welche Inhalte er bis zur dauerhaften Nutzung konsumiert, oder sogar vorhersehen, wer ein Langzeitnutzer wird. Künftig könnten Publisher Leser gesondert ansprechen, wenn der Zeitpunkt für ein Abonnement gekommen ist.

5. Geeignete Content-Fläche

Wo sollte der Inhalt platziert werden? Je nachdem, welche Position ein Artikel auf der Homepage innehat, kann dies das Kaufverhalten des Lesers spürbar beeinflussen. LaterPay rät daher dazu, die Positionierung von Paid-Content im Artikelumfeld immer wieder zu variieren und die besten Platzierungsmöglichkeiten den Bezahlinhalten vorzubehalten. Eine Analyse von 499 Beiträgen durch LaterPay ergab, dass die prominente Platzierung eines Artikels auf der Startseite einen deutlichen Umsatz-Push bringt.

DSGVO-konform für alle Inhalte

LaterPay nutzt für Einblicke in die Leserinteressen behaviorale Daten, die die Paymenttechnologie hergibt. Bei personenbezogenen Daten erhebt und nutzt LaterPay nur die Informationen, die für die Leistungserbringung notwendig sind. Damit ist die Paymenttechnologie DSGVO-konform. Die Inhalteanbieter erhalten ebenfalls nur die Userdaten, die sie für die Kundenbeziehung brauchen. Die Daten werden nicht weiterverkauft. LaterPay-CEO Cosmin Ene bestätigt: „LaterPay ist absolut datensparsam. Dennoch erhalten die Publisher mit unserer Paymenttechnologie einen wertvollen Einblick in Userverhalten, Kaufinteresse und Content aussagen.“

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