TV-Monitor Österreich: Satellitenempfang ist unangefochtene Nummer eins der Verbreitungswege .

TV-Reichweiten: Satellit versorgt 2 Mio. (56 %) der 3,57 Mio. TV-Haushalte in Österreich. Zahl der TV-Haushalte in Österreich mit HD-Empfang steigt auf 2,95 Mio.



Norbert Grill (ORS), Christoph Mühleib (ASTRA) und Norbert Hölzle (ASTRA) © Klaus Ranger

Fernsehempfang via Satellit erfreut sich bei den Zuschauern in Österreich größter Beliebtheit. Laut dem aktuellen Astra TV-Monitor 2018 ist der Satellit mit 2 Millionen Haushalten unangefochten der Empfangsweg Nummer eins in Österreich (2017: 2,05 Mio.). Kabelfernsehen hielt mit Marktanteilen von 31 Prozent seinen zweiten Platz. Die Verteilung auf die beiden Empfangswege IPTV (9 Prozent) und Terrestrik (5 Prozent) blieb nahezu unverändert auf Vorjahresniveau.

HD-TV in Österreich weiter auf dem Vormarsch: Satellit bleibt HD-Motor
Hochauflösender TV-Genuss steht bei den Zuschauern in Österreich ganz hoch im Kurs: von den insgesamt 3,57 Millionen TV-Haushalten empfangen mittlerweile 2,97 Millionen (Vorjahr: 2,89 Mio.) ihre Programme in HD-Qualität. Weniger als ein Fünftel der  Haushalte sind noch ohne HDTV (0,60 Mio.)
Treiber dieser Entwicklung ist erneut die hohe HD-Affinität der Zuschauer mit Satellitenempfang: Bereits 1,73 Millionen verfügten Ende 2018 über das nötige Equipment, um Programme in hochauflösender Bildqualität zu sehen (2017: 1,65 Mio.).

Christoph Mühleib, Geschäftsführer ASTRA Deutschland und verantwortlich für die Vermarktung von ASTRA und MX1 Services in Deutschland, Österreich und Schweiz: „Die Zahlen zeigen deutlich, dass dem Zuschauer Bildqualität wichtig ist. Bestätigt wird dies auch durch das Wissen um Ultra-HD: Bereits 57 Prozent aller österreichischen TV-Haushalte sind mit dem Begriff bestens vertraut“.

Die Zukunft des Rundfunks im 5G-Zeitalter
Norbert Grill, Geschäftsführer der ORS, beleuchtete im Rahmen des Astra-Tages in Wien die Zukunft des Rundfunks im 5G-Zeitalter. Derzeit beginnt in Folge der 5G-Ausrollung europaweit eine Diskussion um die Koppelung der Netze von Mobilfunk und Broadcastern.
„Damit könnte erstmals in der TV-Geschichte ein globaler Übertragungsstandard etabliert werden, der neben TV-Geräten auch 5G-fähige mobile Endgeräte unterstützen würde“, argumentiert ORS-Geschäftsführer Norbert Grill. 

Mit einem 5G Broadcastnetz würden sich auch für die Mobilfunkunternehmen Vorteile auftun. Durch das technische Zusammenspiel der leistungsfähigen Rundfunksender über Antennen und Satellit könnten die knappen Frequenzen besser ausgelastet werden. Das ist insbesondere bei Live-Ereignissen, aber auch bei Anwendungen, die sich durch UHD, Augmented Reality oder den Entertainmentangeboten in selbstfahrenden Autos ergeben werden, von Bedeutung.

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