Social-Media-Nutzer achten auf ihren Datenverbrauch.

Drei von fünf Social-Media-Nutzern haben ihr Datenvolumen im Blick

Wer hat sein Datenvolumen im Blick? © Rawpixel.com/Fotolia

Wer unterwegs Storys auf Instagram oder Snapchat verfolgt, YouTube-Videos anschaut und Bilder über Messenger-Apps verschickt, kennt vielleicht die Nachricht vom Mobilfunkanbieter, dass das mobile Datenvolumen bald erschöpft ist. Um dieser Situation aus dem Weg zu gehen, verzichten drei von fünf Social-Media-Nutzern, die ein Smartphone nutzen (60 Prozent), hin und wieder unterwegs auf ihre sozialen Netzwerke.

Apps nur bei WLAN verwenden

Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar rund vier von fünf (77 Prozent). In der Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen sagen 58 Prozent, bei den 50- bis 64-Jährigen 48 Prozent und bei den über 65-Jährigen 37 Prozent, dass sie auf ihren Datenverbrauch achtgeben. Mehr als ein Drittel (38 Prozent) verzichtet dagegen nicht auf die mobile Nutzung sozialer Netzwerke, um den Datenverbrauch zu reduzieren. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Während Textnachrichten nur sehr wenig Datenvolumen aufbrauchen, sieht das beim Verschicken und Empfangen von Bildern und vor allem Videos per Social Media ganz anders aus. „Gerade beim Verschicken und Empfangen von Videos kann es sinnvoll sein, dies den Apps nur im WLAN zu erlauben. In den Einstellungen des Smartphones lässt sich der Datenverbrauch der einzelnen Apps prüfen“, sagt Linda van Rennings, Social-Media-Expertin beim Bitkom. In der Regel lassen sich die Einstellungen der Apps individuell anpassen und so festlegen, ob etwa Bilder, Video- und Audiodateien überhaupt geladen werden sollen, wenn kein WLAN verfügbar ist. Auch Hintergrundaktualisierungen, die viel Datenvolumen verbrauchen, lassen sich so ausstellen.

Akkubelastung

Viele Social-Media-Apps belasten zudem den Handy-Akku stark. Zwei von drei Social-Media-Nutzer (67 Prozent) verzichten auch aus diesem Grund hin und wieder auf die mobile Nutzung ihrer sozialen Netzwerke. Bei den Jüngeren sind es sogar acht von zehn (82 Prozent). Auch bei den anderen Altersgruppen ist das Akkusparen ein großes Thema. So geben zwei Drittel (65 Prozent) der 30- bis 49-Jährigen an, auf ihren Akkuverbrauch zu achten. Bei den 50- bis 64-Jährigen sind es 56 Prozent, bei den über 65-Jährigen ist es noch knapp jeder Zweite (48 Prozent). „Eine längere Akkulaufzeit ist einer der größten Wünsche, den Smartphone-Besitzer an ihr nächstes Gerät haben. Denn je mehr wir unser Smartphone für unser alltägliches Leben nutzen – von der Navigation über das Bezahlen bis hin zur Kommunikation mit Freunden – umso weniger wollen wir auf seine Benutzung verzichten, weil der Akku leer ist“, so van Rennings. Die Akkulaufzeit des Smartphones lässt sich zum Beispiel verlängern, indem etwa die Helligkeit des Displays angepasst oder der Energiesparmodus angestellt wird. Und auch hier lohnt sich ein Blick in die Apps, da mitunter einige unnötigerweise im Hintergrund laufen und so Strom verbrauchen.

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