Rapid hat die aktivsten, Salzburg die meisten Fans.

Red Bull Salzburg hat in sozialen Medien mit Abstand die meisten Fans. Allerdings sind sie, gemessen an den SK Rapid-Fans, auch sehr passiv.

SK Rapid hat die aktivste wenn auch nicht die größte Fan-Community in sozialen Medien.  © SK Rapid Wien

Würde SK Rapid Wien nur an der Lebhaftigkeit und Aktionsfreude der Fans in sozialen Medien gemessen, stünde der Fussball-Klub, der sportlich derzeit nicht gerade ein Hoch hat, unangefochten an der Spitze der österreichischen Fussball-Bundesliga. In der Zeit von 1. Juli 2016 bis 12. April 2017 sorgt die grün-weiße Anhängerschaft in den Social-Media-Foren des Vereins für 2,27 Interaktionen. Gemacht wurden diese von 282.702 Fans/Followern. Jeder dieser Rapid-Fans ist somit für im Schnitt acht Interaktionen in Vereinsforen gut. 

BuzzValue ist für diese Messung von Interaktionen und Gefolgschaftsgrösse der heimischen Fussball-Bundesliga-Clubs verantwortlich.

Als durchaus überraschend, weil nicht unbedingt erwartet, ist, dass Red Bull Salzburg mit 414.250 die größte Social-Media-Community aller Bundesliga-Vereine um sich schart. Die Bilder von den Zuschauerrängen aus dem Stadion in Wals täuschen. Vielleicht liegt es aber auch an der Aktivität der Fans. Sie sind für, laut BuzzValue, "nur" 656.726 Interaktionen in den Foren des Vereins verantwortlich. Das sind 1,6 Social-Media-Aktivitäten pro Community-Kopf. Was die Salzburger- verglichen mit den Rapid-Fans, salopp gesagt, zu passiven Club-Unterstützern macht. 

Die Violetten des FK Austria Wien wurden von BuzzValue nach Interaktionen hinter dem ewigen Wiener Widersacher Rapid geführt. Die beiden Clubs trennen Interaktionswelten. 2,27 Millionen grüne stehen 863.909 violetten Interaktionen gegenüber. Die Social-Media-Fan-Basis der Austria beläuft sich auf 173.130 Fans/Follower. Das ergibt wiederum fünf Interaktionen pro Fan und einen guten zweiten Platz in der aktuellen Social-Media-Bundesliga von BuzzValue. 

Der SK Sturm Graz hat auch verstanden, welche Chancen soziale Medien bieten und ist in der Lage die Leidenschaft und Emotionalität vom steirischen Rasen in die Welt der digitalen Gemeinschaften zu übertragen. Dessen Anhänger sind aktiver Fans als jene von Red Bull Salzburg auch wenn die Social-Media-Community die kleinste aller bisher genannten Fußball-Bundesligisten ist. 

© BuzzValue
Für die weiteren sechs Clubs, die in der österreichischen Fussball-Bundesliga um Siege und Punkte kämpfen, sind soziale Medien kein vertrautes Betätigungsfeld. Natürlich zählt auch Größe und Bekanntheit. Nur mit guten Ideen können auch kleine Vereine über soziale Medien punkten, ihre Fan-Basis ausbauen und Menschen für sich gewinnen, die heimische Großstadt-Vereine vielleicht nicht sympathisch finden. 

TVSmiles
20. Juni 2017

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