Open Data Portal Österreich ist online.

Die zentrale Plattform für alle Nichtregierungsdaten stellt Usern nicht-personenbezogene Daten zur Verfügung. Auf diese Weise sollen Innovationen vorangetrieben und Wachstum gefördert werden

Roland Ledinger (BKA), Claudia Garad (Wikimedia Österreich), Brigitte Lutz (Stadt Wien), Martin Kaltenböck (Semantic Web Company), Norbert Schöfberger (HP) präsentieren das neue Open Data Portal Österreich. © Foto: BKA Werbeplanung.at

Das Open Data Portal Österreich, eine zentrale Plattform für alle Nichtregierungsdaten, ist online gegangen. Das Portal soll eine Chance für Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, NGOs und Zivilgesellschaft sein, allen Usern nicht-personenbezogene Daten zur Verfügung zu stellen. Wikimedia Österreich arbeitete gemeinsam mit der Open Knowledge Foundation Österreich, der Cooperation OGD Österreich und dem Bundeskanzleramt seit Herbst 2013 an dem Projekt.

Für die Community soll das Open Data Portal Österreich eine erhebliche Arbeitserleichterung darstellen: Bisher mussten alle Datenquellen, die nicht in den bestehenden Verwaltungsportalen zu finden waren, einzeln gesucht und falls sie nicht vorhanden waren, die Nutzung mit den jeweiligen Eigentümer vereinbart werden. Die neue Plattform stellt die vorhandenen Datenquellen mit einer Beschreibung zur Verfügung und bietet den Usern zudem die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme. Open Data soll so zu einem Motor für Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft werden: „Offene Daten sind zentral für eine funktionierende und transparente Wissens- und Informationsgesellschaft", sagt Claudia Garad, Geschäftsführerin Wikimedia Österreich, im Rahmen der Präsentation des Portals.

"Mit data.gv.at hat die österreichische Verwaltung bereits die ersten, sehr erfolgreichen OGD-Schritte gemacht", sagt Brigitte Lutz, Sprecherin Cooperation OGD, Stadt Wien. Das Open Data Portal biete die "perfekte Ergänzung dazu".

Open Data entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einem weltweiten Trend. Dabei steht die Öffnung (die einfache Verfügbarmachung) von Daten der öffentlichen Verwaltung (Open Government Data) in maschinenlesbaren Formaten im Vordergrund. So sollen Innovationen vorangetrieben, Wachstum gefördert und die nachhaltige Entwicklung der Datenwirtschaft forciert werden.

Weitere Informationen zu dem neuen Portal finden Sie hier.

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