Online-Prospekte-Nutzung steigt weiter.

Die Nutzung digitaler Flugblätter stieg innerhalb eines Jahres um zehn Prozentpunkte ergab eine für wogibtswas.at gemachte Studie.

Oliver Olschewski, Geschäftsführer von wogibtswas.at, hält das gedruckte Flugblatt für längst angezählt. Konsumenten wenden sich in immer größerem Ausmaß digitalen Flugblättern und Aktionsportalen zu.  © Oliver Olschewski wogibtswas.at

Die Nutzung digitaler Flugblätter auf Aktionsportalen sowie in deren Apps sei innerhalb eines Jahres von 31,5 auf 41,6 gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine von wogibtswas.at bei MindTake Research in Auftrag gegebene Flugblatt-Studie. Das ist die zweite Studie der beiden Unternehmen, die der Untersuchung des diesbezüglichen Informationsverhalten von Konsumenten in Österreich gewidmet ist. 

In dieser Studie steht auch, dass von den Konsumenten bis zum 40. Lebensjahr "heute bereits jeder Zweite zu den digitalen Alternativen" der unadressierten, physischen Flugblätter des stationären Handels greift. 

© wogibtswas.at
Das gedruckte Flugblatt befinde sich im Sinkflug, heißt es dort auch. Es habe im Jahresvergleich in seiner Nutzung um "rund zwölf Prozentpunkte" verloren. Der Pool an Menschen, besagt die wogibtswas.at-Studie, die sich per gedruckter Flugblätter, Prospekten und Katalogen über Angebote und Aktionen des Handels informiert, schrumpfte in den vergangenen zwölf Monaten von 86,6 auf 74,4 Prozent. Nachsatz: das ist deutlich!

Die Ansicht, dass das gedruckte Flugblatt nur was für ältere Konsumenten ist, die am Rande ihrer Werberelevanz durch die Einkaufswelt wackeln, ist tendenziell richtig und tendenziell falsch. Auch sie öffnen sich digitalen Informationsquellen. Bei Konsumenten ab 50 beziehungsweise 60 Jahren wuchs die Nutzung digitaler Flugblätter um "rund neun beziehungsweise zehn Prozentpunkte".

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Der deutlichste Migration von Print zu Digital spielt sich bei Flugblatt-Nutzern im "mittleren Alter" ab. Unter den Dreißigjährigen erreicht die Aktionsportale-Nutzung auf 50 Prozent. Im Vorjahr lag sie noch bei 35,6 Prozent. Das Interesse und der Bedarf an gedruckten Flugblättern ist in dieser Konsumenten-Gruppe um "rund 14 Prozentpunkte gesunken".

Oliver Olschewski, Geschäftsführer von wogibtswas.at, stellt dazu fest: "Das digitale Flugblatt hat längst alle Altersgruppe erreicht. Aktionsportale sind unverzichtbare Informationsquellen geworden. Das gedruckt Flugblatt ist angezählt".

 

 

 

TVSmiles
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