Österreicher fahren lieber gebraucht als neu.

Shpock deckt Vorlieben der Autokäufer auf und hat dazu 56.000 Verkäufe analysiert.

VW ist die beliebteste Automarke der Österreicher. © shpock.com

39 % der Österreicher bevorzugen ein gebrauchtes Auto gegenüber einem Neuwagen. Nur 20 % geben an, lieber einen neuen PKW kaufen zu wollen, wie eine Studie von Shpock belegt. Die Marktplatz-App hat zudem 56.000 Autoverkäufe untersucht und erläutert, welche Marken am beliebtesten sind, welche Farben im Trend liegen und wann es am günstigsten ist am Gebrauchtwagen-Markt zuzuschlagen.

Allein im Jahr 2017 wurden rund 853.200 gebrauchte Personenkraftwagen in Österreich zugelassen. Eine aktuelle Studie der Marktplatz-App Shpock in Zusammenarbeit mit Marketagent ergibt: 39 % der Österreicher bevorzugen ein gebrauchtes Auto gegenüber einem Neuwagen. Im Gegenzug favorisieren nur 20 % ein neues Auto. Die Gründe, die für ein gebrauchtes Auto sprechen: Es ist günstiger, der Wertverlust geringer und es handelt sich um nachhaltigen Konsum. Die Studie verdeutlicht weiters den Trend zum Online-Kauf: 33 % der Österreicher geben an, sich vor dem Autokauf auf Online-Marktplätzen zu erkundigen.

„Die Entwicklung können wir bei Shpock bestätigen: Die Zahl der gehandelten Autos hat sich im Februar, im Vergleich zum Vorjahr, verdoppelt“, erklärt Shpock-Sprecherin Verena Titze. Um diesen Trend genauer unter die Lupe zu nehmen, hat Shpock eine Stichprobe von 56.000 Autos in der Marktplatz-App analysiert und die meistgehandelten Automarken ermittelt (siehe Bild oben).

Schwarz gewinnt

Neben den beliebtesten Automarken hat Shpock auch die meistgefragten Farben herausgefunden: Platz eins belegt der Klassiker Schwarz (25,8 %), gefolgt von Silber (19,4 %) und Blau auf Platz drei (14,4 %). Am wenigsten begehrt und somit Schlusslichter, sind die Farben Orange (0,4 %) und Violett (0,3%).

Zuschlagen im Mai und Juni

Die Shpock-Analyse zeigt außerdem auf, wann die meisten Autos in der App gehandelt werden: Im Mai und Juni steigt die Anzahl der Inserate – damit sinken auch die Preise. „In den frühen Sommermonaten lohnt es sich besonders zuzuschlagen. Die Auswahl an Gebrauchtwagen ist größer und durch die steigende Konkurrenz sinken die Preise“, erklärt Titze.

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