Monika Affenzeller, „miss“: „Die harte Social-Media-Währung ist das tägliche Fan-Engagement“.

„miss“-Chefredakteurin Monika Affenzeller plaudert im Werbeplanung.at-Interview über Social-Media-Kennzahlen, Benchmarks und Erwartungen für 2017

Monika Affenzeller, miss: "Wir kennen unsere Zielgruppe wie kein anderes Frauenmedium im deutschsprachigen Raum. Daher sind wir in der Lage maßgeschneiderten Content zu identifizieren, zu erstellen und zu publizieren." © miss

Werbeplanung.at: Die „miss“ konnte ihr Fan-Engagement auf Facebook gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent steigern. Womit, glauben Sie, konnte die Steigerung erreicht werden?

Monika Affenzeller: Wir kennen unsere Zielgruppe wie kein anderes Frauenmedium im deutschsprachigen Raum. Daher sind wir in der Lage maßgeschneiderten Content zu identifizieren, zu erstellen und zu publizieren. Das ist die Basis für hohes Engagement. In Summe konnten wir dadurch 2016 über 11 Millionen Interaktionen auf unserer Fanpage erzeugen.

Werbeplanung.at: Welche Kennzahlen sind Ihnen im Social-Media-Bereich wichtig und warum? Und welche Kennzahlen sind aus Ihrer Sicht weniger relevant?

Affenzeller: Die harte Social-Media-Währung ist das tägliche Fan-Engagement, also wie viele Fans interagieren täglich mit unseren Inhalten. Interaktion heißt: Reactions, Shares, Comments. Danach richten wir uns aus. Wer seine Inhalte auf Fan-Engagement optimiert, der bekommt als Ergebnis alles was digital glücklich macht: Reichweite, Sichtkontakte, Klicks und somit Relevanz in seiner Zielgruppe.

Werbeplanung.at: Welche anderen ähnlich gelagerten Brands sind Ihre Benchmarks im Social-Media-Bereich?

Affenzeller: Wir benchmarken uns mit einer deutschsprachigen Frauen-Medien-Peer Group – insgesamt 37 Marken. Dazu zählen klassische Player wie „Brigitte“, „InStyle“ oder „ELLE“ – genauso wie Distributed Content-Brands à la „Refinery29“ oder „gofeminin“.

Werbeplanung.at: Welche Erwartungen haben Sie nach der diesjährigen Performance für die „miss“ in den sozialen Medien im kommenden Jahr?

Affenzeller: Wir wollen in allen relevanten Kennzahlen immer besser werden. Unsere Strategie lautet: Maximierung der Reichweite und Maximierung des Engagements in Social Networks. Eine Grenze nach oben gibt es dabei nicht. Wir erfinden uns und unsere Inhalte täglich neu. Wir sehen uns als Lifetime-Medialab und das erzeugt laufend Innovation. Genau diesen Vorteil geben wir Kunden mit kreativen 360-Grad-Umsetzungen weiter.

Werbeplanung.at: Weshalb funktioniert das Konzept „miss“ perfekt für Native Advertising?

Affenzeller: Weil wir Relevanz erzeugen, wo sich die Zielgruppe junger Frauen praktisch dauernd aufhält – via Smartphones in Social Networks. Genau dorthin nehmen wir Werbekunden mit. Wir transportieren sie und ihre Marken in das Mindset der User. miss-Inhalte sind dafür das Trägermedium. Egal ob als geschriebener Text, als Bild oder immer öfter als Video.

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