MAP präsentiert „Guide zur Social Media Kommunikation in Österreich“.

Der Guide verfolgt das Ziel, konvergente Zusammenhänge zwischen Medien, Menschen und Marken zu erläutern und so nachhaltigen Erfolg zu sichern

Der „Guide zur Social Media Kommunikation in Österreich“ befasst sich auf 135 Seiten damit „Was Sie über Social Media wissen sollten“ © Werbeplanung.at

Social Media ist aus unserem Alltag mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Es beeinflusst nicht nur die Art und Weise unserer Kommunikation, sondern hat sich inzwischen auch im Business-Bereich etabliert. Aus diesem Grund hat die Kommunikations-Agentur MAP Mediabrands Audience Platform die österreichische Social Media Landschaft und das Nutzungsverhalten der Österreicher genauer betrachtet. Herausgekommen ist dabei der „Guide zur Social Media Kommunikation in Österreich“ in Zusammenarbeit mit IPG Österreich und Dentsu Aegis, mit dem Ziel, konvergente Zusammenhänge zwischen Medien, Menschen und Marken zu erläutern und so nachhaltigen Erfolg zu sichern. Die Werbeplanung.at Redaktion war am 19. April 2016 in kleiner Runde zur Präsentation des Social Media Guides eingeladen. Babsi Klinser-Kammerzelt, Managing Director, Daniela Hahn, Head of Analytics, und Lukas Hafner, Head of Social Media, stellten die Ergebnisse vor.

„Menschen bewegen sich schneller als Marken, das stellt Unternehmen vor große Herausforderungen“, beginnt Klinser-Kammerzelt die Präsentation. Der Guide soll die strategische Planung unterstützen und als Grundlage für Unternehmen dienen, sich im Social Web sicher zu bewegen. Dabei spielt die strategische Planung eine wichtige und entscheidende Rolle für den Erfolg. Neben quantitativen Insights über Österreichs Social Media Nutzung, bietet der Guide qualitative Insights rund um Cases, Tipps und Tricks, Planungs-Szenarien und Step by Step Anleitungen. Laut MAP ist es der umfassendste Content Social Media Guide in Österreich für dessen Untersuchungen gleich zwei umfangreiche Studien zu Grunde liegen. Der Social Media Tracker Wave befasste sich, mit einem Sample aus 815 Befragten, mit den österreichischen Intensiv-Internet-Nutzern, während sich die globale single-source-Studie CCS aus einem Sample von 4.881 mit der Nutzung von Gesamt-Österreich auseinandersetzt.

44 Prozent täglich im Social Web

44 Prozent der Österreicher sind täglich in Social Media Networks unterwegs. Nach wie vor wird dafür klassisch der Laptop/PC eingesetzt (59 Prozent), wobei das Smartphone mit 42 Prozent stark am Vormarsch ist. Die Studien konnten keinen großen Geschlechterunterschied in der Social Media Nutzung feststellen, generell ist die Gruppe der 18 bis 34 Jährigen überproportional stark in der täglichen Nutzung vertreten. Der Guide räumt weiters mit dem Gerücht auf, Facebook wäre mittlerweile veraltet und die „Jungen laufen dem Netzwerk davon“. Nach wie vor ist Facebook die am meisten genutzte Plattform dicht gefolgt von WhatsApp. Somit laufen „die Jungen“ Facebook nicht davon, sondern nutzen mittlerweile einfach mehrere Plattformen. Das bringt Daniela Hahn zu einem nächsten Schlagwort, nämlich „Dark Social“. Die Art der Kommunikation über schwer nachvollziehbare, schwer trackbare und nicht öffentlich einsehbare Social Media Kanäle stellt Marketer vor neue Herausforderungen. Zu Dark Social Channels zählen WhatsApp, Messaging-Apps und klassische E-Mails.

Content is King

Im nächsten Punkt räumt Lukas Hafner mit dem Mythos auf, Content Marketing führt bereits beim ersten Kontakt zu einer Conversion. In der Realität braucht es mehrere Phasen des Conversion Phunnels um Kunden zu gewinnen. Erst durch mehrere Posting auf verschiedenen Kanälen über mehrere Wochen machen potenzielle Kunden erst zu Käufern. Der Guide soll helfen, richtigen Content zu generieren. Dafür ist es unter anderem wichtig zu wissen, welche Inhalte von Usern gewünscht werden, und welche sie bereit sind auch mit anderen zu teilen. Denn geschätzter Content ist nicht gleich geteilter Content. Fast die Hälfte der österreichischen Onliner sieht nützliche Infos und praktische Tipps als schätzenswert erachten, allerdings ist nur ein Drittel davon bereit, diesen Content auch zu teilen. Bei Inhalten, die die eigene Meinung zum Ausdruck bringen, verhält es sich genau umgekehrt. Wohingegen unterhaltsamer und Spaß machender Content in etwa gleichermaßen geschätzt und geteilt wird. Klarerweise müssen der bereitgestellte Content und die Art der Aufbereitung auch zur Unternehmensbranche passen. Unternehmen müssen sich überlegen, mit wem will ich sprechen und wie spreche mit ihm?

Datenschutz und -sicherheit

Der Abschluss der Präsentation widmet sich dem Datenschutz und –sicherheit. Denn Menschen werden sich immer mehr darüber bewusst und sorgen sich über die Veröffentlichung privater Daten im Internet. Das spiegelt sich auch im Wunsch nach Anonymität wieder: Knapp 60 Prozent der Österreicher möchten anonym bleiben, wenn sie online sind. Nur rund ein Drittel legt nicht sonderlich großen Wert auf Anonymität. Ein knappes Viertel ist bereit, private Daten bereitzustellen, wenn dadurch persönliche Vorteile entstehen.

Die sind nur einige Auszüge aus dem „Guide zur Social Media Kommunikation in Österreich“. Hinter dessen Entstehung die Motivation steckt, Unternehmen bei der Planung zu unterstützen und eine Abhilfe zu schaffen, nicht nur für eine kreative, sondern auch für eine Performance starke Präsentation. Der Guide soll zusätzlich helfen, quantitativ Zahlen gestützte Entscheidungen zu treffen. Weitere Themen, die im Social Media Guide abgedeckt werden, drehen sich um Influencer Marketing oder Social Media Trends. Abgerundet wird dies durch zehn Goldende Regeln zur Kommunikation im Social Web, die sämtliche Learnings zusammenfassen.

Sissi Furgler Fotografie
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