Männer lieben Selfies.

Im Urlaub fotografieren sich, laut einer Ipsos-Studie, Männer mit ihren Smartphones öfter als es Frauen tun.

Deutlich mehr Männer in Europa machen Selfies mit ihren Smartphones als Frauen. Und auch für mehr jüngere Menschen ist das eigenhändige Selbstportrait ein Ausdrucksmittel für ihren Lebensstil als für ältere Smartphone-Nutzer.  © 3dman_eu - Pixabay

Das Smartphone ist meist auch im Urlaub immer dabei. Denn ohne Schnappschüsse und Bilder von besuchten Orten, an denen wir uns nicht alle Tage aufhalten, geht es nicht. Schon gar nicht wenn man seine Eindrücke mit sich selbst im Mittelpunkt in sozialen Medien sofort teilen will. Reisen sind mitunter Selfie-Shows und Dokumentationen des eigenen Unterwegsseins. 

Ipsos untersuchte für Huawei in zwölf Märkten der Zentral- und Osteuropa- sowie Nordics-Region die Smartphone-Nutzung im Urlaub. Dabei kam heraus, dass sich Männer häufiger selbst fotografieren als Frauen. 77 Prozent der Männer der insgesamt 6.000 Befragten im Alter von 18 bis 45 Jahren bekannten sich dazu, sich selbst fotografisch in Szene zu setzen. Unter den Frauen sind es 69 Prozent. Das Selfie ist immer noch ein sehr angesagtes Bild-Motiv. 

Je jünger desto mehr Selfies, ergab die Analyse auch noch. 81 Prozent der 18- bis 24-Jährigen, 74 Prozent der 25- bis 34-Jährigen und 66 Prozent der Über-35-Jährigen fotografieren sich selbst und sehen sich als zentralen Bild-Gegenstand auf wechselnden Hintergründen. 

Außerdem zeigt sich, dass Menschen im Norden Europas tendenziell weniger Selfies - vielleicht liegt es an der dortigen Menge Sonnenlicht? - machen als Menschen in südlichen und östlichen Ländern Europas.