LaterPay launcht Lösung für freiwillige Beitragszahlungen.

Der Guardian setzt erfolgreich auf ein Paid-Content-Modell, das bereits eine halbe Million Kunden zu regelmäßigen Supportern gewandelt hat. In Deutschland nutzt nur die taz ein ähnliches Spendenmodel, aber ab sofort können auch andere deutsche Verlage von solchen Beiträgen profitieren. Denn der Technologieanbieter LaterPay launcht mit Contributions ein freiwilliges Unterstützermodell, mit dem Medien und Journalisten ihre Leser zu Unterstützern machen können.

"Wir spüren, dass Verlage dem Thema Micropayment heute deutlich offener gegenüberstehen als noch vor vier Jahren", erklärt Cosmin Ene, Gründer und Geschäftsführer von LaterPay. © Cosmin Ene, Gründer und Geschäftsführer von LaterPay (Foto: LaterPay) Werbeplanung.at

Bis Oktober 2017 gewann der Guardian 500.000 regelmäßige und weitere 300.000 einmalige Supporter. 2018 werden die Einnahmen aus dem freiwilligen Beitragsmodell die Werbeerlöse in der Bilanz überholen, prognostiziert die englische Tageszeitung. In Deutschland wiederum nahm die taz mit ihrem Unterstützermodell zahl.ich zuletzt 83.820 Euro pro Monat ein. Eine Situation, von der viele deutsche Medien bei stetig sinkenden Anzeigenpreisen nur träumen. An diesem Punkt wird LaterPay ab sofort die Medienhäuser unterstützen: Der Technologieanbieter für Kundenakquise, Conversion-Steigerung und Payment launcht mit dem Unterstützermodell „Contributions“ eine einfach integrierbare One-Klick-Beitragszahlung.

Cosmin Ene, CEO LaterPay: „Unser Unterstützermodell gibt dem Leser die Chance, einzelne Artikel oder ganze Medien mit freiwilligen Beiträgen zu unterstützen. Diese freiwilligen Zahlungen sind ein Bekenntnis an den freien Qualitätsjournalismus, wie wir beim Guardian oder auch der taz beobachten können. Verlage und Journalisten profitieren von diesen Beiträgen einzeln oder ergänzend zu Abonnements.“

LaterPay Contributions – das freiwillige Beitragsmodell und erste Kunden

Contributions ermöglichen dem User freiwillige Zahlungen unter einem einzelnen Artikel oder an ein Medium mit nur einem Klick – ohne Vorabregistrierung oder -zahlung, aber auch mit der Sofortzahlungsfunktion. Medien und Autoren binden dazu einen Link in ihr Seitentemplate oder in den einzelnen Artikel auf einen Button ein, hinterlegen eine Beitragssumme und lassen sich unterstützen. „Freiwillige Beiträge sind die niedrigschwelligste Bezahloption, die es gibt. Medien sprechen ihren Lesern damit das Vertrauen aus, dass diese hochwertigen Journalismus honorieren. User wiederum werden vom Kunden zum Supporter ihrer Medien und zum Advokaten für freien Qualitätsjournalismus“, so Cosmin Ene. In den USA ist das Modell für freiwillige Zahlungen bereits gelauncht und seit einigen Wochen unter anderem bei dem Regionalmedium The Pulp integriert. 

Nicht nur im Verlagsmarkt wird LaterPay die freiwillige Beitragsoption einführen. Derzeit befindet sich der Münchner Technologieanbieter in einer „Early Testing“-Phase mit ausgewählten YouTube-Kanälen und Blogs. Cosmin Ene: „In den letzten Jahren wurden wir oft nach diesem Modell gefragt. Unser Pay-Later-Angebot, kombiniert mit freiwilligen Zahlungen, war für viele Creator interessant. Ihre Follower schätzen Engagement und Inhalte und wollen diese honorieren. In der Alpha-Testphase lernen wir und erste Creators jetzt, wie sie die Follower überzeugen und aktivieren können und welche Angebote es dafür braucht.“

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