Jeder Fünfte vereinbart Termine mit dem Amt online.

Aber: Fast die Hälfte der Bevölkerung hat an ihrem Wohnort keine Möglichkeit der Terminbuchung via Internet.

© Christoph Scholz_pixelio.de

Wohnsitz ändern, Personalausweis beantragen oder KFZ anmelden: Mehr als jeder fünfte Bundesbürger ab 18 Jahren (23 Prozent) hat schon einmal einen Termin für einen Behördenbesuch online gebucht. Unter den 30- bis 49-Jährigen hat sogar jeder Dritte (33 Prozent) diese Möglichkeit wahrgenommen. Jeder Vierte (28 Prozent) verfügt an seinem Wohnort über die Möglichkeit einer Online-Terminvereinbarung, hat diese aber noch nicht genutzt. Zwei von fünf (42 Prozent) geben an, die Option in ihrem Bürgeramt nicht zu haben. Weitere 8 Prozent wissen nicht, ob es den Service in ihrer Stadt oder Gemeinde gibt. „Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung muss konsequenter angegangen werden. Es sollte zu den absoluten Basics gehören, dass alle deutschen Behörden den Bürgern die Möglichkeit anbieten, online Termine zu vereinbaren oder Termine via Video-Chat wahrzunehmen“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Ziel muss sein, den Gang aufs Amt möglichst ganz abzuschaffen.“

Diese Zahlen stammen aus der Smart-Country-Studie des Digitalverbands Bitkom. Dazu wurden mehr als tausend Menschen in Deutschland repräsentativ befragt. Weitere Ergebnisse stellt der Bitkom auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Messe Berlin am 20. November im CityCube Berlin vor.

Smart Country Convention startet am 20. November 2018

Um die Digitalisierung der Verwaltung und öffentlicher Dienstleistungen zu beschleunigen, findet vom 20. bis 22. November 2018 erstmals die Smart Country Convention statt. Sie wird vom Digitalverband Bitkom in Zusammenarbeit mit der Messe Berlin durchgeführt. Das dreitägige Event bringt die relevanten Vertreter von Verwaltungen, Politik, Digitalwirtschaft, Verbänden und Wissenschaft zusammen. Die Smart Country Convention ist eine Kombination aus Kongress, Workshops, Weiterbildungsveranstaltungen und Ausstellung. Dabei geht es sowohl um die digitale Verwaltung als auch um die Digitalisierung öffentlicher Dienstleistungen in den Bereichen Energie, Mobilität, Sicherheit, Abfall, Wasser, Bildung, Gesundheit und Wohnen. Sie richtet sich ebenso an den Bund wie an Vertreter von Ländern, Städten und Gemeinden.  

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