Jeder Dritte verfolgt Sportevents live im Netz.

Am liebsten wird für Live-Übertragungen das Smartphone genutzt. Kostenlose TV-Livestreams liegen vorn, Live-Ticker folgen.

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Mitfiebern am Stream und Toralarm per App: Jeder dritte Internetnutzer (30 Prozent) verfolgt Sportereignisse live im Internet. 2016 waren erst 23 Prozent über Livestream und Liveticker mit dabei. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, bei der 1.006 Personen ab 14 Jahren, darunter 834 Internetnutzer, befragt wurden. „Vor allem dank Smartphone und schnellem mobilen Internet kann man heute überall Sportereignisse verfolgen. Egal ob unterwegs in der Bahn oder mit Freunden im Park, es gibt immer das passende Online-Angebot, um auf dem Laufenden zu bleiben“, sagt Adrian Lohse, Referent Consumer Technology beim Bitkom.

54 Prozent nützen Smartphone

Jeder Zweite (54 Prozent), der Sportevents live im Internet verfolgt, nutzt dazu sein Smartphone. Gleichauf liegt der heimische Smart-TV, über den 53 Prozent schauen. Knapp drei von zehn (29 Prozent) greifen auf das Tablet zurück, um den Live-Übertragungen zu folgen. Über den Laptop schaut hingegen nur jeder Sechste (17 Prozent). „Online-Übertragungen erlauben nicht nur, überall das Sportereignis zu verfolgen, sie bieten häufig auch zusätzliche Features. So kann man in der App verschiedene Kameraperspektiven auswählen oder sich parallel zur Übertragung mit anderen Sportbegeisterten austauschen“, so Lohse. „Im Live-Ticker erhält man mit einem Klick Hintergrundinfos zum Spielverlauf oder zu einzelnen Spielern, die weit über das hinausgehen, was die Kommentatoren in der Übertragung bieten.“

Kostenlose Live-Streams am beliebtesten

Die beliebtesten Netzangebote sind kostenlose TV-Livestreams. Jeder Zweite, der Sportereignisse live im Internet verfolgt (48 Prozent), nutzt etwa die Angebote der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender. 2016 waren es 44 Prozent. Jeder Dritte (31 Prozent) folgt dem Spielgeschehen textbasiert über Online-Liveticker (2016: 22 Prozent). 28 Prozent greifen auf kostenpflichtige Video-Livestreams zurück, um Sportereignisse live zu sehen (2016: 28 Prozent). 14 Prozent verfolgen die Liveübertragung via Webradio (2016: 13 Prozent).

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