"Österreich soll nicht nur zusehen sondern aktiv mitgestalten".

Im Rahmen einer Pressekonferenz eröffnete LineMetrics mit seinen Partnern heute den ersten Internet-of-Things Jugend Cup Österreichs. Werbeplanung.at war vor Ort und fasst die wichtigsten Informationen für Sie zusammen

v.l.n.r. Wolfgang Hafenscher, Reinhard Nowak (beide LineMetrics), Harald Pichler (IoT Vienna), Andreas Tschas (Pioneers), Sandra Stromberger (Digital City Wien), Johann Hansmann (Präsident AAIA) und Georg Kopetz (TTTech) eröffneten den IoT Jugend Cup 2015. © IoT Jugend Cup Launch Werbeplanung.at

Der erste Internet-of-Things Jugend Cup für Schüler und Studenten in Österreich wurde heute offiziell im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien eröffnet. Werbeplanung.at war dabei als die Initiatoren Reinhard Nowak und Wolfgang Hafenscher von LineMetrics gemeinsam mit ihren Cup-Partnern den Wetbewerb vorstellten.

Der IoT Jugend Cup richtet sich an alle interessierten Studenten und Schüler ab der neunten Schulstufe. Gemeinsam mit einer betreuenden Lehrperson sollen sie ein Projekt zum Bereich Internet-of-Things entwickeln, wobei der Kreativität keine Grenzen gesetzt werden. Von der Smart-Home-Lösung über Spiele bis zur Smartphone-App ist alles erlaubt. Damit auch alle die gleichen Chancen haben, werden Hard- und Software aus dem Produkt-Portfolio kostenfrei zur Verfügung gestellt.

IT muss in der Schule eine Rolle spielen

Internet-of-Things sei bis vor Kurzem noch ein recht mystischer Begriff gewesen, von dem die meisten keine klare Vorstellung hatten, sagt Albert Gerlach, stellvertretender Berufsgruppensprecher der IT-Dienstleister im Fachbereich UBIT, in seiner Einleitung. Durch die Industrie 4.0 bekäme IoT aber eine neue Bedeutung. "Der IoT Jugend Cup macht mir besonders Spaß, denn wir sind in Österreich von einem akuten IT-Fachkräftemangel geplagt", so Gerlach. Erst kürzlich habe er mit Schrecken festgestellt, dass IT im neuen Lehrercurriculum keine Rolle spielt.

Dabei wachse die junge Generation heute damit auf. "Jeder 16-Jährige setzt voraus, dass ein Smartphone oder WhatsApp oder Facebook funktionieren", sagt Reinhard Nowak, Mitgründer von LineMetrics. Das Unternehmen, das mithilfe einer einfachen Cloud-Plattform Unternehmen dabei unterstützt, sich auf Basis von Sensordaten laufend zu optimieren, wird vom Präsidenten der Austrian Angel Investors Association (AAIA), Johann Hansmann, als "Vorreiter des IoT in Österreich" bezeichnet. Bei digitalen Startups komme man heute an IoT ohnehin nicht mehr vorbei, so Hansmann.

Österreich solle nun nicht einfach dabei zusehen, wie Entwicklungen im IoT-Bereich passieren, sondern aktiv mitgestalten, sagt Nowak. Der IoT Junor Cup soll dafür sorgen, dass die Begeisterung für das Thema bei den Wirtschaftstreibenden von morgen gefördert wird. Laut Georg Kopetz von TTTech ist Österreich ein Land des Maschinenbaus und der klassischen Industrie: "Alle sollen sagen, österreichische Maschinen sind nicht nur führend in der Mechanik, sondern auch in der Vernetzung", fordert Kopetz. 

Internet-of-Things 2015

Damit das Thema möglichst weit in die Bevölkerung hinausgetragen wird, unterstützen zahlreiche Events den Jugend Cup. Harald Pichler, Wissenschaftler und Initiator sowie Organizer von IoT Vienna sagt: "Internet der Dinge betrifft sowohl Menschen wie technologische Gebiete und Industrie. Zwischen diesen Dingen soll eine Verbindung geschaffen werden". Dazu stellt er Events wie die monatlichen IoT-Talks und -Workshops oder den Global IoT Day am 9. April 2015 vor. 

Pioneers-CEO Andreas Tschas sichert dem Jugendwettbewerb ebenfalls seine Unterstützung zu. "Was wir damals mit dem ersten Pioneers-Festival für die Startup-Community gestartet haben, startet jetzt für Schüler und Studenten", so Tschas, für den im Bildungsbereich viel zu wenig Richtung Startups passiert. Sandra Stromberger von der Initiative Digital City Wien, der die Förderung der Digital-Kompetenz der Bevölkerung, die IKT-Standort-Reputation und die Förderung von IKT-Firmen ein wichtiges Anliegen sind, hat sich ebenfalls mit zahlreichen Events dem Thema IoT-Förderung verschrieben. 

Für den IoT Jugend Cup können ab sofort bis 20. Februar 2015 Projekte eingereicht werden. Die Siegerehrung findet dann im Rahmen der IoT Junior Cup Gala am 3. Juli 2015 statt. Nähere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter folgendem Link.

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