Geoblocking fällt am 1. April.

Am 1. April fallen für kostenpflichtige Streaming-Dienste die Ländersperren weg, wenn sich Nutzer zeitweilig in einem anderen EU-Land aufhalten.

Dienste wie Netflix können künftig auch im EU-Ausland konsumiert werden. © Netflix Werbeplanung.at

"Dieser Inhalt ist in Ihrem Land nicht verfügbar" mussten User von Netflix, Amazon Prime & Co in der Vergangenheit oft lesen, wenn sie gerade im EU-Ausland ihren Dienst konsumieren wollten. Doch damit ist jetzt bald Schluss: Am 1. April tritt die sogenannte Portabilitätsverordnung für kostenpflichtige Streaming-Dienste in Kraft.

User, die einen dieser Dienste abonniert haben und sich vorübergehend im EU-Ausland befinden, dürfen dann weiterhin den jeweiligen Dienst auch im Ausland konsumieren. Die genaue Definition eines „vorübergehenden Aufenthalts“ ist nicht genau definiert. Zudem dürfen Streaming-Anbieter für die Dienste-Nutzung im EU-Ausland keine zusätzlichen Gebühren erheben.

ORF TV-Thek nicht betroffen

Die EU-Regelung gilt allerdings nur für kostenpflichtige Anbieter. Mediatheken wie die TV-Thek des ORF oder von ARD und ZDF können ihre Angebote auch im Ausland verfügbar machen, müssen dies aber nicht.

Digital-News aus der Branche in Ihr Postfach

updatedigital.at hat viele Ausprägungen mit einem Ziel: Die österreichische Digital-Marketing-Branche bestmöglich zu versorgen. Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an und erhalten Sie einmal pro Tag eine Übersicht mit den aktuellsten Nachrichten der Digital-Branche.

Newsletter abonnieren

Events

Alle Events anzeigen »