Facebook will kein TV-Sender werden.

Mit Spannung ist der Auftritt von Facebook-Content-Chef Matthew Henick auf der MIPTTV in Cannes erwartet worden, denn das Social-Network von Marc Zuckerberg hat gerade ein paar gewaltige Sorgen – Stichwort Datenskandal.

Facebook-Content-Chef Matthew Henick  © S. d'HALLOY - IMAGE & CO

Matthew Henick ist jedenfalls noch relativ unbelastet, da er erst seit einigen Wochen auf der Gehaltsliste von Facebook steht, zuvor war er bei Buzzfeed.

In seiner rund 30 minütigen Keynote zeigte Henick die Bewegtbild-Strategie von Facebook auf, Neuerungen hatte er jedoch nicht mitgebracht. Sein Schlagwort ist „Social Entertainment“. Gemeint ist damit die interaktive Begleitung von TV-Produktionen wie Serien, Gameshows aber auch die Verwendung von Smartphone Apps. Eines wolle Facebook jedenfalls nicht sein, stelle Henick klar: Ein eigener TV-Sender.

Zuletzt hat Facebook auch die Rechte an der amerikanischen Baseball-Liga MLB erworben. Dieser Deal soll auch dazu dienen, die soziale Interaktivität auf Facebook zu erhöhen: Während die Spiele live auf Facebook übertragen werden, können die Fans miteinander diskutieren. Eine Absage erteilte Henick übrigens einem Gebührenmodell. Facebook solle weiterhin so offen wie möglich sein.

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