Copytrack steht vor ICO.

Das auf Blockchain basierenden Bildrechte-Portal schließt an den derzeit noch laufenden Token-Vorverkauf ein Initial Coin Offering an.

Marcus Schmitt, CEO und Gründer Copytrack: "Die Blockchain-Technologie bietet eine historische Chance, das jahrhundertalte Problem der Urheberrechtsverletzung zu lösen." © Copytrack

Copytrack, ein auf Blockchain-Technologie basierenden Portal zur Registrierung von Bild- und Urheberrechten, geht in die zweite Crowdsales-Phase. Das Unternehmen schließt die ersten Phase und den Vorverkauf von Token ab, um am 10. Jänner 2019 mit einem Initial Coin Offering (ICO) online zu gehen. 

Der Token-Vorverkauf erbrachte Copytrack "über 2.900 Unterstützer" und "mehr als vier Millionen US-Dollar" ein. Das Unternehmen konnte, laut eigenen Aussagen, alle Token verkaufen. Am bevorstehenden ICO können sich Interessierte ab einem Mindestbetrag von "0,1 ETH" (Ethereum) beteiligen. 

Das 2014 in Berlin gegründete Unternehmen arbeitet am Global Copyright Register. Damit sollen Bilddiebstahl verhindert, Bilder von Fotografen und deren Urheberrechte weltweit geschützt werden. Durch die Registrierung von digitalen Bildern auf der Blockchain sollen die künftig, wie es dazu heißt, noch "besser geschützt und noch einfache lizenziert sein". Das Unternehmen konstatiert, dass der Markt für digitale Bilder "kaputt" sei. Und: 85 Prozent aller online verwendeten Bilder werden ohne gültiger Lizenz verwendet.

Marcus Schmitt, CEO und Gründer von Copytrack, erklärt dazu: "Blockchain-Technologie bietet eine historische Chance, um das jahrhundertealte Problem der Urheberrechtsverletzung im Bildbereich zu lösen". Das Register des Unternehmens ermögliche es, wie er sagt, "Fotografen, Künstlern und Agenturen ihre Arbeiten zu registrieren, nachzuverfolgen und zu monetarisieren, ohne dafür Vermittel zu benötigen". 

Die nach Ablauf der Vorverkaufsphase etwaig noch vorhandenen Token werden, laut Schmitt, "verbrannt". Diesbezüglich haben die Copytrack-Gründer zur Sperrfrist und den darauf folgenden Release-Plan vereinbart: Nach einem sechsmonatigen Cliff erhalten sie 25 Prozent und danach jeden Monat fünf Prozent ihrer Zuteilung.