Bildschirmnutzung im Kinderalter schlecht für die Augen.

Kinder, die in ihrer Freizeit lange und intensiv aufs Handy starren, laufen eher Gefahr, kurzsichtig zu werden.

© RISC Software

"Studien zeigen, dass Kurzsichtigkeit zu rund 50 Prozent vom Lebensstil beeinflusst wird", so Bettina Wabbels von der Deutsche Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) im Hinblick auf den Augenärzte-Kongress, der vom 27. bis 30. September in Bonn stattfindet. Dazu gehört auch eine übermäßige Nutzung von von Smartphones, Tablets und Computern im frühen Kindesalter.

Vor allem bei Kindern unter drei Jahren müsse man aufpassen: Ein häufiges Starren auf Bildschirme in diesem Alter führe zum Wachsen des Augapfels und damit zu einem längeren Auge: "Ist ein Auge einmal so gewachsen, schrumpft es nicht mehr", so Wabbels. Die Kurzsichtigkeit bleibe dann ein Leben lang. Zwar lässt sich der Fehler durch Brille oder Kontaktlinsen beheben, doch die langfristige Gefahr einer Netzhautablösung bleibt bestehen.

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