Bei jedem Fünften gab es zu Weihnachten Smartphone-Verbot.

Sechs von zehn Deutschen wollen mindestens während des Essens aufs Handy verzichten. Der Fernseher läuft am 24.12. bei knapp jedem Zweiten.

© Pixelio / Claudia Hautumm

Stille Nacht, heilige Nacht – deshalb verzichten sechs von zehn Deutschen (59 Prozent, 2017: 54 Prozent) an Heiligabend zumindest beim Essen auf das Smartphone. Bei mehr als jedem Fünften (21 Prozent, 2017: 16 Prozent) besteht sogar während des ganzen Abends Smartphone-Verbot. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.007 Befragten ab 16 Jahren. Allerdings nutzen gerade an Heiligabend auch 37 Prozent (2017: 33 Prozent) das Smartphone vermehrt, um damit Fotos und Videos zu machen. Unter den Jüngeren von 16 bis 29 Jahren sind es 45 Prozent. Auch der Fernseher läuft Heiligabend bei vier von zehn Befragten (44 Prozent, 2017: 48 Prozent). „Viele suchen hin und wieder bewusst Abstand vom Digitalen. Das Smartphone nur einen Abend lang nicht in die Hand zu nehmen, ist aber für viele schon eine echte Herausforderung. Doch gerade das ruhige und besinnliche Weihnachtsfest nehmen dafür einige gern zum Anlass“, sagt Bitkom-Geschäftsleiter Christian Kulick. 

Computer, Internet, Smartphone, Tablet – fast alle möchten an der digitalisierten Welt teilhaben, doch das kann manchmal kompliziert sein. Zum Glück gibt es da die Familie. Einige Befragte nutzen die Gunst der Stunde und lassen sich an Weihnachten im Kreise der Familie von Kindern, Enkeln oder sonstigen Verwandten bei Verständnisproblemen helfen. Jeder Fünfte Befragte (20 Prozent, 2017: 19 Prozent) probiert Technik-Geschenke wie Spielekonsolen oder Tablets noch an Heiligabend gemeinsam mit der Familie aus. 7 Prozent (2017: 8 Prozent) lassen sich von Familienmitgliedern und Freunden die neueste Technik erklären. Und auch diejenigen, die nicht vor Ort beim Familienfest präsent sind, werden häufig dank digitaler Technik eingebunden. So gibt mehr als jeder zehnte Befragte (11 Prozent, 2017: 8 Prozent) an, dass an Heiligabend dank Videotelefoniediensten wie Skype Familienmitglieder, die nicht anreisen können, angerufen werden.

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