Wiener Linien stellen erstmals Echtzeitdaten zur Verfügung.

Rund vier Datenpools und 14 Projekte sind beim "Creative Camp" entstanden. Unter den umgesetzten Projekten sind etwa die Visualisierung der Wiener U-Bahn Linien in Echtzeit sowie diverse Apps.

© Wiener Linien Werbeplanung.at

Rund 30 Entwickler haben vergangenes Wochenende am ersten Create Camp der Wiener Linien teilgenommen. Erstmals standen den Open-Data-Interessierten dabei Echtzeitdaten der Wiener Linien zur Verfügung. Rund vier Datenpools und 14 Projekte sind bei dem Camp, das in Kooperation mit open3.at veranstaltet wurde, entstanden. "Für uns war die Veranstaltung ein voller Erfolg, vor allem der persönliche Austausch mit all jenen, die sich für das Thema Open Data interessieren, war für uns fruchtbar", sagt Stefan Kriz, Open Data Beauftragter der Wiener Linien.

Eines der umgesetzten Projekte nennt sich "Wien fährt" (in Anlehnung an das Projekt "Linz fährt"), dabei handelt es sich um eine Visualisierung der Wiener U-Bahn Linien in Echtzeit. Ein weiteres Projekt ist die "Ich muss los"-App für das iPhone. Die Anwendung soll folgendes Problem lösen: Man ist auf einer Party und will in nächster Zeit nach Hause fahren. Der Bus fährt allerdings nur alle 15 Minuten und man will vermeiden, dass man an der Station lange warten muss. Zunächst wählt man mit der App die benötigte Linie und die entsprechende Haltestelle aus. Dann kann man einstellen, wie lange man braucht, um sich auf den Weg zu machen. Die Anwendung läuft dann im Hintergrund weiter und gibt rechtzeitig bescheid, wann man los muss.

Weitere Informationen zu allen umgesetzen Projekten sind hier zu finden.

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