Vorurteile zu Influencer Marketing.

Zielgruppen, Kommunikationsziele und die Steuerbarkeit betreffend, gibt es Vorurteile zu Influencer Marketing, die ausgeräumt gehören.

Björn Wenzel, Geschäftsführer Lucky Sharemann, muss drei Vorurteile zu Influencer Marketing ausräumen.  © Lucky Shareman

Zu Influencer Marketing gibt es Pro's und Kontra's. Viele finden Influencer Marketing gut und sind überzeugt, damit Konsumenten und Marken glücklich zu machen.

Manche, vor allem die nicht so lauten Marketing-Experten, halten Influencer Marketing für eine kommunikative Verwirrtheit, die prototypisch für die digitale Marktkommunikation, in der viel verkauft und angepriesen wird aber wenig tatsächlich wirkt, ist. 

Björn Wenzel, Geschäftsführer der Spezial-Agentur Lucky Shareman, gehört zu jenen, die Influencer Marketing verkaufen, von dessen Wirkung überzeugt sind und deswegen auch Überzeugungsarbeit leisten wollen. Er will mit drei zentralen Vorurteilen zur Leistungsfähigkeit von Influencern aufräumen. 

Vorurteil 1: Ein Influencer muss die Zielgruppe repräsentiern. Wenzel: "Das muss die Person nicht! Viel wichtiger ist es, dass die Followerschaft von Influencern eine Zielgruppe widerspiegelt. Einem 20-jährigen Reise-Blogger folgen nicht nur Gleichaltrige, sondern Menschen jeden Alters, die sich für Reisen, Natur, Fotografie, etc. interessieren."

Vorurteil 2: Influencer-Marketing erfüllt nur Branding-Ziele. Wenzel: "Marken können damit verschiedenste Ziel erreichen. Neben Brand Awareness können Promotions, Lead-Generierung und Direct Sales gefördert werden. Produkt-Launches lassen sich durch Influencer emotional inszenieren. Bei der Zusammenarbeit mit ihnen entsteht Qualitäts-Content, der, wenn vertraglich geregelt, von einer Marke für weitere Kommunikationsmaßnahmen genutzt werden kann." 

Vorurteil 3: Influencer-Marketing lässt sich nicht steuern. Wenzel: "Nein! Es bedeutet für eine Marke zwar, ein Stück weit loszulassen, aber nicht, dass es nicht steuerbar wäre. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Influencern und Marke ist die erste wichtige Stufe zur gegenseitigen Absicherung. Kampagnen-Briefings, vertragliche Regelungen und eventuelle Vorabnahmen des zu veröffentlichenden Contents garantieren für weiter Sicherheit und Steuerbarkeit. Auch während Kampagnen ist die Arbeit von Influencern ständig zu beobachten, um so auch einen reibungslosen Kampagnen-Verlauf zu gewährleisten". 

 

De'Longhi
14. September 2017

De'Longhi setzt auf Kaffeemomente als zentrales Marken-Merkmal und transferiert die laufenden Social-Media-Kommunikation dazu in die …

Events

Alle Events anzeigen »