Voice Search stellt Marken vor neue Herausforderungen.

Menschen sprechen schneller als sie tippen. Digitale Assistenten und das Internet of Things werden die Nutzungsintensität von Voice Search vorantreiben.

Michael Hartwig, Managing Partner Central Europe Yext, empfiehlt Marken, sich frühzeitg den Herausforderungen, die Voice Search mit sich bringt, zu stellen.  © Yext

Sprachsuche kommt Menschen entgegen, schnell und unkompliziert zu agieren. Derzeit kommt der Großteil sprachbasierender Suchanfragen über Smartphones. Das künftige Voice Search-Volumen wird, was absehbar ist, von digitalen Assistenten wie Amazons Alexa, Google Home, etc. sowie sprachgesteuerten Haushaltsgeräten und Internet-of-Things-Anwendungen angetrieben sein. 

Das stellt Marken vor neue Herausforderungen, sagt Michael Hartwig, Managing Partner Central Europe des Digital Knowledge Management-Unternehmens Yext. Aus seiner Sicht müssen Unternehmen vier Dinge über Voice Search künftig in ihren Markenstrategien berücksichtigen. 

Sprachsuche, so Hartwig, ändert die Art und Weise, wie Suchergebnisse Konsumenten zur Verfügung gestellt werden, radikal. Auf eine Frage wird nur eine Antwort beziehungsweise ein Ergebnis geliefert. Bei herkömmlichen webbasierten Suchen werden viele Ergebnisse aufgelistet. Bei Voice Search dreht sich das Ergebnis um, so Hartwig, "die eine beste Antwort". Das heißt für ihn, dass Marken die "Customer Journey ihrer Kunden genau verstehen müssen, um in diesem Wettbewerb bestehen zu können". Daraus leitet er das Ziel ab, das Marken sich "entlang einzelner Kontaktpunkt aufstellen müssen, um Konsumenten nützliche Informationen, Produkte oder Dienstleistungen anzubieten, die zum Kontext einer Suchanfrage passen". 

Das heißt wiederum, so der Yext-Manager, dass die "Grundlage jeder Strategie für Voice Search die Organisation und Zentralisierung aller öffentlicher Fakten über die Produkte, Standort und Mitarbeiter im Unternehmen ist". Daher sei es wichtig, eine, wie er es nennt, "zentrale Quelle der Wahrheit" zu haben, damit "Aktualisierungen ganz einfach ablaufen können und Informationen jederzeit über alle Plattformen konsistent bleiben". 

Datenstrukturierung ist für Hartwig die Kernaufgabe der Zukunft. "Die Website und ihre digitalen Informationen einer Marke müssen mithilfe von Schema.org-Markups aufbereitet werden, damit intelligente Systeme den Content lesen und ihn als relevante Antwort auf eine Suchanfrage einstufen können", erklärt er und ergänzt: "Wenn Unternehmen strukturierte Daten implementieren, führt das zu besseren Antworten auf Suchanfragen". 

Hartwig sieht aber auch bereits die nächste Entwicklungsstufe am Horizont: Visual Search. Amazon bringt sich bereits heute, teilt er mit, mit Produkten wie Echo Look, Spot und Show in diesem Bereich in Stellung. Diese digitalen Assistenten verfügen über Kameras beziehungsweise Displays und avancieren damit zu Einkaufsberatern, argumentiert er. Und letztendlich werden in einem nächsten Schritt Augmented und Virtual Reality mit der Sprachsuche verknüpft. 

Yext stellt dazu ein Whitepaper das Wie die Sprachsuche alles verändert  betitelt ist, zur Verfügung.

Digital-News aus der Branche in Ihr Postfach

updatedigital.at hat viele Ausprägungen mit einem Ziel: Die österreichische Digital-Marketing-Branche bestmöglich zu versorgen. Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an und erhalten Sie einmal pro Tag eine Übersicht mit den aktuellsten Nachrichten der Digital-Branche.

Newsletter abonnieren