Virtual Reality stößt auf wenig Interesse .

Content Marketing und Marketing Automation stehen 2018 ganz oben auf der Agenda von Marketern. Virtual Reality und digitale Assistenten ganz unten.

Content Marketing und Marketing Automation stehen in Marketing-Abteilungen ganz oben auf der Agenda. Und es gibt eine irritierend langsame Adaption neuer Techniken im Marketing, um Konsumenten zu erreichen.  © Tranmautritam - Pexels.com

Virtual Reality, Augmented Reality, digitale Assistenten, etc. werden zwar eifrig diskutiert und finden in der öffentlichen Diskussion viel Beachtung. Die Realität spricht, wie es im Falle der Agenda für das Jahr 2018 von Marketing-Entscheidern zu sein scheint, eine andere Sprache. Zumindest wenn man die Studie Digital Marketing Trends 2018 von Absolit Consulting, für die 1.208 Unternehmensvertreter befragt wurden, als Abbild eines Marketer-Alltages akzeptiert. Dort ist auch von einer "irritierend langsamen Entwicklung" des Marketings die Rede. 

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Gemäß dieser Studie werden sich 81 Prozent der dort erfassten Unternehmen mit Content Marketing beschäftigen. Das Thema kann gegenüber 2017 einen Relevanz-Gewinn für sich verbuchen. Zweitwichtigstes Thema für Marketer ist Marketing Automation. Die digitale Transformation ist für jedes zweites Unternehmen ein Thema. Trend-Themen wie Virtual Reality und Chatbots sind dagegen noch nicht im Marketing angekommen. 

Die Erwartungen an letztere Techniken, relevante Beiträge zur Umsatzsteigerung und Lead-Generierung zu liefern, sind gering. Die Ansprüche an mit Content Marketing und Marketing Automation effektive Ergebnis-Steigerungen zu erzielen sind am höchsten. 

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Bei der Verteilung der Budgets zeigt sich, dass E-Mail-Marketing nach wie vor der Kommunikationskanal mit der höchsten Relevanz für Marketer ist. 92 Prozent der befragten Unternehmen erhöhen dafür ihre Budgets oder halten sie zumindest auf dem bisherigen Niveau. Besser als bisher werden, in vielen Fällen, die Budgets für Social Media-Marketing dotiert sein. Suchmaschinen-Marketing ist der am weitest verbreitete Kommunikationskanal von Firmen. 

Als "unverständlich" wird in der Studie die Entwicklung im Mobile Marketing beurteilt. Die Budgets dafür werden deutlich, um 14 Prozent, gekürzt. Und zwölf Prozent der befragten Unternehmen verzichten auf Werbung, die über mobile Endgeräte ausgeliefert wird. 

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Allgemein lässt sich festhalten, dass die Marketing-Budgets nicht mehr so häufig ansteigen wie im Vorjahr. 2017 stieg der Mittel-Einsatz über alle Kommunikationskanäle hinweg im Schnitt um 31 Prozent. 2018 werden die Investitionen nur noch bei durchschnittlich 27 Prozent der Unternehmen erhöht. Investiert wird vor allem in digitale Marktkommunikation. Klassisches Marketing wird zurückgefahren. Für Print-Mailings werden, laut Studie, von 34 Prozent der Unternehmen die Budgets gekürzt. 15 Prozent nutzen diese Wege zu Konsumenten überhaupt nicht mehr. 

 

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