Staatspreis Multimedia und e-Business 2013 an elements.at New Media Solutions.

Open Source-App "pimcore" überzeugte die Staatspreisjury. Sonderpreise erhalten das Institut für Softwaretechnologie der TU Graz und LineMetrics

Die Salzburger Full-Service-Internet-Agentur elements.at darf sich über den diesjährigen Staatspreis Multimedia und e-Business freuen. Über Kategoriesiege freuen sich: hotelkit, whatchado.net, ovos und Styleflasher new media. © Staatspreis Multimedia und e-Business 2013 (Foto: BMWJF) Werbeplanung.at

Gestern Abend wurde der Staatspreis Multimedia und e-Business im Rahmen des E-Day 2013 vergeben. Als Siegerprojekt ging das Open Source Content Management-Framework "pimcore" der Salzburger Internetagentur elements.at New Media Solutions, hervor. Die in 18 Sprachen übersetzte Applikation ermöglicht Unternehmen die Verwaltung und Verknüpfung von digitalen Inhalten und kann bereits 60.000 Installationen und durchschnittlich 25.000 Downloads monatlich vorweisen. Die Begründung der Staatspreisjury: "pimcore belegt in eindrucksvoller Weise, dass Österreich ein hoch konkurrenzfähiger IKT-Standort mit exportfähigen, international anerkannten Produkten ist", so die Staatspreis-Jury.

Neben dem Staatspreisträger, der aus der Kategorie "e-Commerce, m-Commerce und b2b Services" stammt, gibt es noch vier weitere Kategoriesieger, die mit einer "Nominierung für den Staatspreis" geehrt wurden:

Kategorie Tourismus, Gesundheit, Umwelt und Kultur: "hotelkit -
tools to organize your hotel" (hotelkit GmbH)

Kategorie Wissen, Bildung, Nachrichten und Information: "Berufs-
und Lebensorientierungsplattform whatchado.net" (whatCHAdo - Netzwerk
für Berufsorientierung)

Kategorie Spiele und Unterhaltung: "Ludwig" (ovos)

Kategorie e-Government, Bürgerservices und Linked Open Data:
"buergermeldungen.com - direkte und schnelle Bürgerkommunikation"
(Styleflasher new media OG)

 

Innovations- & Förderpreise an TU-Graz und Lime Metrics

Der zusätzlich vergebene Innovationspreis an das Institut für Softwaretechnologie der TU Graz. Ausgezeichnet wurde das Projekt "Catrobat", ein Kreativitätswerkzeug für Kinder und Jugendliche. Programmiert wird dabei durch die Bewegung von Lego-artigen graphischen Blöcken mit den Fingern. Die entstandenen Applikationen können sofort veröffentlicht und weiterverwendet werden.

Mit dem Förderpreis wurde die LineMetrics GmbH für das gleichnamige Produktionsanalysewerkzeug für produzierende KMU ausgezeichnet. Die Jury erkannte in dieser cloud-basierten, kostengünstigen Anwendung zur Auswertung, Visualisierung und
Optimierung von Produktionsdaten ein "innovatives, durchdachtes Geschäftsmodell mit hohem Marktpotential".

Gemeinsam mit der WKÖ zeichnet das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) seit 1997 alle zwei Jahre die besten Multimediaproduktionen und E-Business-Lösungen aus. Im Finale um den bereits 15. Staatspreis standen 15 Projekte aus sechs Kategorien - aus den 
Branchen Tourismus und Kultur über Spiele, Social Media, E- und M-Commerce bis hin zu E-Government und Open Data. Die beste
 Einreichung in jeder Kategorie wurde mit einer Nominierung zum
 Staatspreis ausgezeichnet, aus diesen wurde der Staatspreisträger 
gekürt.

Sechs weitere Projekte standen zur Auswahl für den 
Innovations- und den Förderpreis. Für den Innovationspreis kommen Prototypen und Pilotprojekte sowie noch nicht am Markt verfügbare Produktionen und Anwendungen von Multimedia-Unternehmen, E-Business-Anbietern sowie Forschungsinstitutionen und Amateuren in Frage. Zum Förderpreis wiederum können Studierende und Erstproduzenten erfolgsversprechende Projekte einreichen.

Staats-, Innovations- und Förderpreisträger wurden von einer Fachjury ausgewählt. Beurteilt wurden die Qualität der Gesamtlösung bzw. Systemintegration, der technischen, der gestalterischen und der didaktischen Lösung (Interaktivität, Benutzerfreundlichkeit), die Verbindung unterschiedlicher Medien, die Neuheit der Produktidee (Produktinnovation), die Qualität des Interfacedesigns sowie die Exportfähigkeit.

 

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