Software-Entwickler in Österreich sind nicht leicht zu haben.

Die Nachfrage nach Software-Entwicklern steigt. Diese zeigen sich in Österreich jedoch weniger wechselfreudig als im restlichen Europa.

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Einer Befragung des Marktforschungsinstitut Mindtake im Rahmen einer Kooperation mit der Fachkonferenz "We are developers" zufolge sind mehr als 70 Prozent der Developer – sowohl in Österreich, als auch in CEE-Ländern – mit ihrem aktuellen Arbeitgeber und ihrem jetzigen Arbeitsplatz sehr zufrieden oder zumindest zufrieden. Daraus ergibt sich, dass die Wechselbereitschaft nicht extrem stark ausgeprägt ist: In Österreich sind 46 Prozent der Developer offen dafür, über einen Jobwechsel zumindest nachzudenken, wenn sie von einem Headhunter kontaktiert werden. In CEE liegt dieser Wert etwas höher: Dort können sich 67 Prozent der Developer grundsätzlich vorstellen, den Arbeitgeber zu wechseln, wenn sie konkret gefragt werden. 
 
Konkret wurden mehr als 400 Developer aus Österreich und dem CEE-Raum zu folgenden Themenfeldern befragt: 
  • generelle Zufriedenheit mit dem aktuellen Job 
  • Wechselbereitschaft nach Alter sowie Dauer der Unternehmenszugehörigkeit
  • Erwartungen an zukünftige Jobs/Tätigkeiten
  • aktuelle Entlohnung und Vorstellungen über die zukünftige Entlohnung
  • das Sozialprestige ihrer Profession
  • die grundsätzliche Bereitschaft, im Ausland zu arbeiten
  • bevorzugte Regionen/Länder/Kontinente für Tätigkeiten im Ausland
  • Entscheidungsfaktoren für die Annahme eines Jobs im Ausland
 
Die fünf Aspekte, die österreichischen Developer in ihrer Tätigkeit am Wichtigsten sind, sind folgende: 
  • die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen (93 Prozent)
  • ein gutes Verhältnis zu Kollegen (92 Prozent)
  • stolz auf die eigene Arbeit sein zu können (91 Prozent)
  • konstruktives Feedback von Vorgesetzten (90 Prozent) 
  • und ein gutes Verhältnis zu Vorgesetzten (89 Prozent). 
 
In CEE-Ländern sind Developern hingegen folgende Aspekte an ihrem Job wichtig: 
  • stolz auf die eigene Arbeit sein zu können (93 Prozent)
  • konstruktives Feedback von Vorgesetzten (90 Prozent)
  • ein gutes Verhältnis zu Vorgesetzten (90 Prozent)
  • ein gutes Verhältnis zu Kollegen (89 Prozent)
  • die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen (88 Prozent) 
 
 
„Die Studie hilft HR-Verantwortlichen in Unternehmen, die Software-Entwickler beschäftigen, die Motivationen und Erwartungen von Developern an ihre Arbeitsgeber und ihr Arbeitsumfeld besser zu verstehen“, erklärt Klaus Oberecker, Gründer und Geschäftsführer von MindTake Research. 

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