"Sicherheit lebt vom Mitmachen".

Zum aktuellen Diebstahl zahlreicher auch privater Daten von Politikern und Prominenten erklärt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder in einer Aussendung die Sicht des deutschen Bitkom zur Causa.

"Die Politik ist gefordert, den Rechtsrahmen so zu optimieren, dass insbesondere der Einsatz von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung möglich bleibt." © Bitkom

Bernhard Rohleder meint: „Beim aktuellen Datendiebstahl ist vieles unbekannt und so warnen wir vor eiligen Schuldzuweisungen und politischen Schnellschüssen. Zunächst einmal muss es darum gehen, die Sachlage unverzüglich zu klären und für Transparenz zu sorgen. Im Mittelpunkt muss stehen, den Schutz der Privatsphäre der aktuell Betroffenen bestmöglich wiederherzustellen und die Täter mit allen verfügbaren Mitteln der Forensik ausfindig zu machen und zur Verantwortung zu ziehen. Hierbei können auch die Bitkom-Unternehmen unterstützen. Sicherheit lebt vom Mitmachen, denn jede Sicherheitskette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Die Unternehmen sind gefordert, ihre Produkte zu härten und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in puncto IT-Sicherheit immer aktuell zu schulen. Die Politik ist gefordert, den Rechtsrahmen so zu optimieren, dass insbesondere der Einsatz von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung möglich bleibt. Außerdem sollte sie die Behörden anweisen, bekannte Sicherheitslücken immer umgehend an die betroffenen Unternehmen zu melden anstatt sie offen zu halten, um sie selbst als Backdoors nutzen zu können. Und jeder Einzelne von uns ist gefordert, verfügbare Sicherheitsinstrumente wie starke Passwörter, Virenscanner, Firewalls sowie regelmäßige Updates aktiv zu nutzen. Bitkom empfiehlt insbesondere den Einsatz der so genannten Zwei-Faktor-Authentifizierung, auf die derzeit viele Verbraucher noch verzichten.“ 

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