Österreichweit rund 1 Milliarde Bargeld unterm Christbaum .

Österreicher bekommen am häufigsten Geld, gefolgt von Gutscheinen, Büchern, Filmen oder Spielen. 28 Prozent der Geldgeschenke werden gespart.

© Durchblicker

Die Bescherung ist vorbei und die meisten Österreicherinnen und Österreich haben Geld oder Gutscheine geschenkt bekommen. Nach einer aktuellen Erhebung des Tarifvergleichsportals durchblicker.at liegen zu Weihnachten österreichweit knapp 963 Mio. Euro Bargeld unter den heimischen Christbäumen. Drei von vier Euro davon werden gleich wieder ausgegeben, rund ein Viertel gespart. Trotz anhaltend niedriger Zinsen rät durchblicker.at die Bank-Angebote zu vergleichen. „Kleinere Summen legt man am besten auf ein Online-Sparbuch, wo man das Geld jederzeit verfügbar hat und auch umschichten kann, wenn die Zinsen wieder steigen. Für größere Summen empfehlen wir Online-Festgeld ab einem Jahr Bindung oder einen Bausparvertrag für mehr Zinsertrag“, so Reinhold Baudisch, Geschäftsführer von durchblicker.at

Für die Berechnung hat durchblicker.at in einer repräsentativen Online-Umfrage unter 1.241 Personen ab 18 Jahren das Schenkverhalten der Österreicherinnen und Österreicher im Detail erheben lassen. Jeder Zweite (52 Prozent) bekommt demnach von seinen Liebsten Geldgeschenke in Höhe von durchschnittlich 256 Euro – gefolgt von Wertgutscheinen (43 Prozent), Gutscheinen für Aktivitäten oder Reisen (42 Prozent) sowie Büchern, Filmen oder Spielen (42 Prozent). 

Ältere Personen legen laut Umfrage häufiger Scheine unter den Christbaum als jüngere. „Weihnachten sorgt damit für einen signifikanten Vermögenstransfer von der älteren zur jüngeren Generation. Ein Großteil des Geldes landet aber gleich im Handel“, analysiert Baudisch.

Verwendung von Geldgeschenken: am häufigsten für Freizeitaktivitäten, Kleidung oder Schmuck 
Im Durchschnitt geben die Österreicherinnen und Österreich 72 Prozent des Geldes, das sie geschenkt bekommen, gleich wieder aus. Jeder Zweite investiert in Freizeitaktivitäten, in Kleidung oder Schmuck. Rund vier von zehn kaufen sich Materielles wie Bücher, Spiele und Pflegeartikel oder geben es für Essen und Trinken aus. 28 Prozent des geschenkten Geldes wird hingegen von den Österreicherinnen und Österreichern gespart. Je höher das Geldgeschenk, desto höher ist dabei auch der Sparanteil, der hierzulande auf die Seite gelegt wird. Dabei geben 59 Prozent der Befragten an, für die eigene Absicherung zu sparen, 50 Prozent für größere Anschaffungen wie den Hausbau oder Renovierungsarbeiten und 48 Prozent für kleinere Anschaffungen wie Reisen oder technische Geräte. 

„Selber finanziell abgesichert zu sein, ist zu Weihnachten der Spargrund Nummer 1 in Österreich. Das zeigt sich nicht nur bei den Geldgeschenken, sondern auch beim 14. Gehalt, wo vier von zehn Österreicherinnen und Österreichern einen Teil ihres Weihnachtsgeldes für die eigene Absicherung beiseitelegen. Auch wenn wir uns momentan mit Niedrigzinsen abfinden müssen, lohnt sich der Vergleich der unterschiedlichen Anlageformen, um wenigstens hier inflationsbedingt keinen Verlust zu erzielen,“ so Baudisch.


Konservative Sparformen im Trend: Online-Sparkonto und Sparbuch sind Spitzenreiter

Angespart werden die Geldgeschenke zum Großteil konservativ und risikoarm. Gemäß der aktuellen Umfrage spart fast jeder Zweite diese u.a. auf einem Online-Sparkonto (48 Prozent) an, gefolgt vom Sparbuch (43 Prozent), dem simplen Bargeld-Ansparen (35 Prozent) und der mittelfristigen Kapitalbindung mittels klassischen Bausparvertrags (30 Prozent). 

Ein Blick auf aktuell attraktive Zinsangebote für Spareinlagen zeigt, dass eine Veranlagung mit längerer Bindung dabei weitaus ertragreicher ist. Bei einer Einlage von 7.200 Euro bringt eine Festgeld-Anlage auf 6 Jahre immerhin 324 Euro mehr Ertrag als eine kurzfristige Veranlagung mit Tagesgeldkonto. Noch mehr rentiert sich aber ein Bausparvertrag mit gleich langer Bindung. Hier sind bei einmaliger Einzahlung im Vergleich zum attraktivsten Tagesgeldkonto über eine Laufzeit von 6 Jahren sogar 603 Euro mehr Ertrag drinnen

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