Österreichs Wohlstand von Digitalisierung abhängig.

Telekom Austria Group legt Studie vor, die zeigt, dass die Digitalisierung in Österreich Selbstverständlichkeit geworden ist und die Lebensqualität verbessert.

Alejandro Plater, CEO der Telekom Austria Group: „Die Studienergebnisse machen deutlich, dass die Österreicher ein Bewusstsein dafür haben, wie sehr die Zukunft dieses Landes mit dem Fortschritt der Digitalisierung verbunden ist." © Telekom Austria Group

Welche Zukunftserwartungen und Gefühle weckt der Begriff Digitalisierung unter Menschen in Österreich aus und wie weit ist sie fortgeschritten. Dem Stand des Digitalisierungsniveaus im Land ist die von der Telekom Austria Group gerade vorgelegten und vom SORA Institut gemachten Studie gewidmet. 

Zentrale Ergebnis dieser Untersuchung ist, dass die verschiedenen Lebensbereiche der Menschen hierzulande von digitalen Medien und Services durchdrungen sind. "Digitale Anwendungen sind für drei Viertel der Bevölkerung zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Egal ob Arbeitswelt, Weiterbildung, Nachrichten-Konsum oder Haushalt", sagt Studien-Autor Günther Ogris, Managing Partner des Forschungsinstitutes dazu. Er betont: "Überraschenderweise gilt das nicht nur die jungen Menschen in unserem Land. Auch zwei Drittel der Generation ab 60 Jahren empfindet den Umgang mit digitalen Medien als selbstverständlich." 

Digitalisierung schafft Optimismus

Die österreichische Bevölkerung nimmt gegenüber der Digitalisierung eine "zunehmend optimistische Haltung" ein. Für 45 Prozent überwiegen die Vorteile. 18 Prozent sehen mehr Nachteile. Etwa mehr als ein Drittel zeigt sich in dieser Frage unentschlossen. Im Hinblick auf die Zukunftsbedeutung des Themas zeigt sich Folgendes: 62 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass der Wohlstand des Landes vom Fortschritt durch die Digitalisierung abhängt. 56 Prozent glauben, dass die Digitalisierung die Zukunft unserer Kinder positiv beeinflusst. 45 Prozent sind überzeugt, dass die Digitalisierung zu einer höheren Lebensqualität führen wird. 

Digitalisierung im Arbeitsleben negativ

Parallel dazu sind 87 Prozent davon überzeugt, dass nicht alle Teile der Gesellschaft mit dem digitalen Wandel mitkommen werden. Besonders im Arbeitsleben wird die Digitalisierung negative Effekte haben, heißt es. Denn 72 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass es dadurch zu einem Wegfall an Arbeitsplätzen kommen wird.

Im Arbeitsleben sind für drei Viertel aller Berufstätigen digitale Geräte und Medien ziemlich relevant. Über 60 Prozent arbeitet immer wieder mobil, nutzt Cloud-Lösungen sowie E-Learning-Plattformen im Arbeitsalltag. Im Bereich Bildung sind digitale Anwendungen für knapp zwei Drittel von Bedeutung.

Online-Shopping ist Alltag 

Privat gehören für 80 Prozent der Menschen in Österreich Online-Shopping zum Alltag. Knapp 40 Prozent nutzen "oft oder gelegentlich" Streaming-Dienste und - je ein Drittel - auch Angebot wie Selbstbedienungskassen oder digitale Begleiter im Sport. Der Einsatz digitaler Hilfsmittel im Haushalt wird als "steigend" eingestuft. Der Konsum täglicher Nachrichten ist zu zwei Drittel digital und derartige Kanäle sind unverzichtbar geworden.

Digitalisierung von Frauen und Männern 

Männer und Frauen leben die Digitalisierung unterschiedlich. Für Frauen steht die Kommunikation über digitale Dienste und über soziale Medien im Vordergrund. Männer integrieren derartige Leistungen stärker in ihr Arbeits- und Freizeitleben. Die Digitalisierung löst bei Männer in einem höheren Ausmaß Zuversicht (41 Prozent), als Besorgnis (31 %) und Gleichgültigkeit (28 %) aus. Bei Frauen überwiegt die Besorgnis (41 %) vor Zuversicht (31 %) und Gleichgültigkeit (28 %). 

Wie die Studie weiters zeigt fühlen sich "rund 25 Prozent" der Bevölkerung von der zunehmenden Digitalisierung überfordert. Ungefähr gleich viele Menschen geben, wie es heißt, an, dass sie im Umgang mit digitalen Medien und Geräten die Unterstützung anderer Menschen benötigen. Familie und Freundeskreis sind hierfür die ersten Anlaufstellen.

Medizin und Bildung durch Digitalisierung verbessert

In welchen Bereich erwarten sich Österreicher von der Digitalisierung sehr viel: 70 Prozent wünschen, dass die Digitalisierung die Medizin und in Folge den Gesundheitszustand von uns Menschen verbessere. 66 Prozent sind überzeugt, dass digitale Angebote unser Bildungssystem voranbringen werde. 71 Prozent erwarten sich Erleichterungen am Arbeitsplatz. 62 Prozent halt das Arbeiten mit künstlicher Intelligenz für wünschenswert. 

 

 

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