Österreich hat höchsten Smartphone-Daten-Pro-Kopf-Verbrauch.

Gemessen am gekauften mobilen Datenvolumen werden in Österreich mehr Daten pro Kopf und Monat verbraucht als anderswo in Europa.

Smartphone-Nutzer in Österreich sind, verglichen mit Nutzern in anderen europäischen Märkten, Großverbraucher ihrer gekauften mobilen Datenvolumina.  © Unsplash.com

Aus dem Digital Fuel Monitor gehen die Smartphone-Nutzer in Österreich als Daten-Großverbraucher hervor. Von den für bis zu 30 Euro pro Monat erworbenen 30 Gigabyte Datenvolumen (Stand: April 2017) werden im Schnitt 6,3 Gigabyte (Stand: 2016) verbraucht. Das ist, wie der Europa-Vergleich zeigt, das höchste Nutzungsvolumen mobiler Daten. 

Das zeigt auch der Blick in die Nachbarmärkte. Deutsche Smartphone-Konsumenten müssen sich mit sechs Gigabyte für bis zu 30 Euro begnügen. Davon verbrauchen sie 0,9 Gigabyte. In der Schweiz bekommen Konsumenten unbegrenztes Smartphone-Datenvolumen für ihr Geld. Und nutzen davon wiederum "nur" 2,9 Gigabyte. 

© Statista.com - Digital Fuel Monitor
Abgesehen von der Schweiz bieten Mobilfunk-Netzbetreiber in den Niederlanden und Dänemark ihren Kunden unbegrenztes Datenvolumen, um damit dessen Nutzung zu befeuern. In den Niederlanden ist der Smartphone-Datenverbrauch trotzdem noch auf niedrigem Niveau. In Dänemark ist, ungeachtet der unbeschränkten Datennutzung, der Verbrauch mit 5,5 Gigabyte pro Kopf und Monat deutliche niedriger als in Österreich. 

In Großbritannien, wo wie in Österreich 30 Gigabyte für bis zu 30 Euro erworben werden können, werden im Schnitt 1,8 und in Italien bei identem Angebot 1,5 Gigabyte verbraucht. 

Statista verweist auf eine Berechnung von Cisco, die besagt, dass sich der weltweite mobile Datenverkehr in den vergangenen zehn Jahren um den "Faktor 4.000 vervielfachte". Cisco prognostiziert, dass der Mobile-Traffic bis 2020 jährlich um 53 Prozent wachsen werde.

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