Oculus Rift-Absatz steigt .

Samsung und Sony haben die größten Anteile am Absatzmarkt für AR- und VR-Headsets. Facebook legt mit Oculus Rift hier deutlich zu.

Das bisherige träge Wachstum im Markt mit AR- und VR-Headsets soll, schenkt man der IDC-Prognose Glauben, bald vorüber sein. Preissenkungen, Neuentwicklungen und die Initiativen von Apple und Google sollen dem gesamten AR/VR-Markt mehr Dynamik einhauchen.  © HammerandTusk - Pixabay.com

Der weltweite Absatz von Augmented- und Virtual-Reality-Headsets legte, laut IDC, im zweiten Quartal 2017 und gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016 um 25,5 Prozent zu. Von Anfang April bis Ende Juni wurden, wie die IDC-Analysten beziffern, 2,1 Millionen Headsets im Weltmarkt abgesetzt. Das ist eine, verglichen zum ersten Quartal 2017, leicht geringere Stückzahl. Allerdings wird der Headset-Absatz im dritten Quartal durch Preisreduktionen und neue Produkte angekurbelt. 

Das Wachstum in diesem Markt wird als bislang träge - verglichen mit anderen parallel zu VR- und AR-Headsets eingeführten Technologien -  eingestuft. Abgesehen vom Preis bedarf es bei der Marktdurchdringung durch diese Endgeräte eines gewissen Endkonsumenten-Wissens.  

© Statista
In diesem Markt dominieren Samsung und Sony. Samsung setzte im zweiten Quartal 568.000 und Sony 519.400 AR/VR-Headsets ab. Daraus resultiert eine Absatzmarkt-Anteil von 26,7 Prozent für Samsung und von 24,4 Prozent für Sony.

Oculus Rift, ein Facebook-Unternehmen, konnte im zweiten Quartal seinen Marktanteil auf 11,6 Prozent steigern und mit einer Preissenkung - von 599 auf 499 US-Dollar - 246.900 Stück verkaufen. Im ersten Quartal gingen von dem Headset nur 99.300 Stück über die Ladentische.  Und da belief sicher Absatzmarkt-Anteil noch auf 4,4 Prozent. Facebook konnte damit Mitbewerber wie HTC und TCL abschütteln und einen deutlichen Schritt voran in dem Markt machen. 

IDC prognostiziert für den gesamten AR/VR-Markt einen Riesenschritt. Apple und Google unterstützen Entwickler dabei AR- und VR-Erlebnisse für ihre Plattformen zu schaffen. Apple macht dies mit ARKit für iOS und Google mit ARCore für Android.

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