Mobile verteuert Banken-Online-Werbung.

Banken müssen vermehrt in Suchmaschinen-Werbung investieren und dabei mit höheren Kosten rechnen.

Die mobile Internet-Nutzung durch Konsumenten stellt auch Banken vor elementare Optimierungsmaßnahmen in ihrem Marketing-Mix. © intelliAd - Netzeffekt

Die mobile Internet-Nutzung nimmt zu. Mobile Endgeräte als Konsumenten- und Kunden-Zugänge gewinnen an Bedeutung. Mobile wird, nicht nur aber gerade auch für Banken und Finanzdienstleister, zur zentralen Herausforderung im Marketing-Mix. 

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Laut einer gemeinsamen Analyse der beiden Performance-Marketing-Dienstleister intelliAd und Netzeffekt steigt die Zahl der für Banken interessanten Leads, die über Mobile kommen an. Kam 2016 jeder vierte Interessent über den mobilen Kommunikationsweg bei Finanzprodukten an, sind es nun bereits jeder Dritte. 

Die ständig steigende Nutzung von Smartphones und Tablets wirkt sich auf die Kosten der Suchmaschinen-Werbung (SEA) aus. Sie wird und wurde bereits teurer. So verteuerte sich der Cost-per-Click für Banken innerhalb eines Jahres im Schnitt um 23 Prozent und stieg von 22 auf 27 Cent. Ein Click für, beispielweise, unspezifische Suchen zu Finanzprodukten, wie Girokonto oder Bausparvertrag, kostet derzeit im Schnitt 3,62 und nicht mehr 2,38 Euro. 

Das mobile Suchvolumen im Bereich dieser nicht-spezifizierten Bank-Produkte stieg innerhalb des letzten Jahres um 38 Prozent. Das treibt die Kosten. Desktop-Traffic wird in Relation dazu günstiger.

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Es veränderte sich in diesem Sog der mobilen Internet-Nutzung auch noch Folgendes: die Dauer des Kaufentscheidungsprozesses verlängerte sich Schnitt von 40 auf 51 Stunden; der Anteil der Käufe über Mobile stieg um vier Prozent und die SEA-Ausgaben pro Kauf erhöhten sich von 21 auf 22 Euro. 

Status quo im Markt: Banken erhöhen Gebühren, die Konsumenten dazu veranlassen, um an die besten Konditionen zu kommen, länger zu vergleichen und öfter Vergleichsportale zu Rate zu ziehen. Daraus ergibt sich eine komplexere Customer Journey, eine verlängerte Lead-Generierung und letztlich steigende Preise. 

Banken müssen sich auf geänderte Kundennutzungsverhalten ausrichten, sich eventuell neu ausrichten und Differenzierungsmerkmale stärker ausprägen. Darauf zu vertrauen, dass nach wie vor zwei Drittel des Geschäftes offline stattfindet, ist zu wenig. Ohne zeitgemäßen und flexiblen Off- und Online-Mix wird es auch im Finanzdienstleistungsgeschäft immer schwerer wettbewerbsfähig zu bleiben. 

De'Longhi
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