Marketing Natives #1: „Let your brand be the story“.

Die Marketing Natives (powered by DMVÖ) luden zum ersten Event in diesem Jahr, mit dem Themenschwerpunkt „Let your brand be the story“

Die Speaker des ersten Marketing Natives Events 2016 waren (v.l.n.r): Andreas Tatzreiter, Sabrina Oswald, Johanna Kirks und Martin Bredl © Marketing Natives

Beim Auftakt des neuen Marekting Natives Eventjahres, vergangenen Donnerstag, dem 3. März, diskutierten Johanna Kriks (CEO textlust, Regisseurin und Videoproduzentin Storydriver), Martin Bredl (Managing Partner Take Off PR), Sabrina Oswald (Managing Partner Futura) und Andreas Tatzreiter (COO Warda Network) im Großen Festsaal der Universität Wien über die vielfältigen Möglichkeiten des Storytellings. Die renommierten Storyteller und Speaker beschrieben den rund 350 Besuchern, wie aus einer Marke eine unvergessliche Story wird.

„Es braucht einen Helden“

Als erste Vortragende des Abends schilderte Johanna Kriks , dass gutes Storytelling aus den drei Zutaten Talent, Magie und erlerntem Handwerk besteht. Eine gute Geschichte müsse leicht wiederzugeben sein, brauche einen Helden, ein Ziel sowie ein Hindernis und habe einen Mentor – bei dem es sich im Marketing um das Produkt oder die Dienstleistung handelt – der dem Helden hilft.

Es folgte der Vortrag von Martin Bredl, der verdeutlichte, dass Österreich gegenüber den USA in der veränderten Marketing- und PR-Branche bei Storytelling und Content Marketing hinterher hinkt. Er hob hervor, dass Leser beim Geschichten-Lesen gescheiter werden müssen und griff die Heldenassoziation von Kriks auf. Er betonte, dass in der Geschichte immer der Kunde der Held sei.

Sabrina Oswald hob die Masse an Information hervor, die durch die soziale Verknüpfung entstanden sei, wodurch aber auch neue Möglichkeiten aufkamen. Durch diese schwer zu verarbeitende Menge müsse man emotionale Codes schneller senden, um die Menschen mit dem Produkt zu verbinden. Storytelling biete diesen emotionalen Kern, jedoch brauche jede gute Geschichte auch einen Konflikt, der dafür sorgt, dass dem Zuschauer das Thema nahegeht.

Don’t act like Hollywood”

Andreas Tatzreiter erklärte, dass Fakten uninteressant, aber Geschichten spannend seien. Wir würden uns Geschichten erzählen, weil wir müssten. Es sei in unserer DNA, in unseren Genen und in unserem Blut. Heute befinde man sich im digitalen Daumenkino: das Smartphone als Leitmedium entscheide darüber, ob man eine Story wahrnimmt oder nicht. Ebenso erwähnte Tatzreiter, dass Storytelling nicht alles sei und es heutzutage genauso wichtig ist, sich mit dem Storydoing zu beschäftigen. Nur dadurch könne eine Marke authentisch wirken. Dabei sei jedoch zu beachten, dass man sowohl am Anfang als auch am Schluss ein Highlight brauche, da man im Gegensatz zu Hollywood nicht 90 Minuten Zeit für die Geschichte habe.

Weitere Informationen zu den Marketing Natives finden Sie hier.

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