Lebensmittel-Handel-Kunden finden und binden.

Havas Media Connect, ein Tool der Agentur, zeigt, welche Touchpoints im Lebensmittelhandel wo und für welche Kundengruppen zählen.

Havas Media legt im Rahmen des Agentur-Tools und -Research-Projektes Connect Ergebnisse zu Kundenkontakt-Punkte im österreichischen Lebensmittel-Handel vor.  © vborodinova - Pixabay.com

Auf der Customer Decision Journey gibt es zahlreiche Kommunikationspunkte, in denen ein Kunde auf "seine Lieblingsmarke" im Lebensmittel-Einzelhandel (LEH) trifft. Je nachdem, ob er sich nun in einer der Customer-Journey-Phasen - Aware, Discover, Prefer, Purchase oder Share - befindet, ist es, aus Sicht von Havas Media entscheidend, die Relevanz der einzelnen Kundenkontaktpunkte zu kennen.

Zu diesem Aufeinandertreffen von Marke und Kunde entwickelte die Agentur das Tool Connect, dem ein international breit angelegtes Research-Projekt hinterlegt ist. Havas Media legte in dessen Rahmen erste Ergebnisse zum österreichischen LEH vor. 

© Havas Media
Georg Feldmann, Director Strategy & Insights Havas Media Wien: "Für mehr als 30 Touchpoints, die sich von der eigenen Website oder dem Flugblatt über klassische Werbung in TV und Print bis hin zur Relevanz von Social Media erstrecken, haben wir Daten darüber, in welcher Phase der Customer Decision Journey der Konsument welchem Medium am meisten vertraut." Und fügt hinzu: "Wir haben bereits Daten und Aussagen von unzähligen Studien und können daher punktgenau für verschiedene Branchen Empfehlungen abgeben, welche Touchpoints für welche Aufgabenstellung idealerweise zu bedienen sind." Das Tool und deren Studien sind, wie Feldmann sagt, Strategie-Beratung im eigentlichen Sinn, die weit über die übliche Mediaplanung hinausgeht.

Welche Antworten Connect zu geben im Stande ist, veranschaulicht der Havas Media-Manager so: "Wenn nun beispielsweise ein Diskonter weitaus höhere Weiterempfehlungsraten hätte als ein klassischer Lebensmittel-Händler, was sind dann die Learnings daraus? Wir jedenfalls können das gut beschreiben!"

Feldmann nennt das Research-Projekt und die Umsetzung von deren Erkenntnisse eine "kleine Revolution der Mediaplanung". Mit folgender Begründung: "Weil wir nun für jede unterschiedliche Phase der Kaufentscheidung unserer Zielgruppe die jeweils beste Ansprache über alle Kommunikationskanäle hinweg kennen, auch außerhalb des klassischen Media-Business, also beispielsweise für Earned oder Shared Media."