Hofer startet Alpha Retail Network.

Neues Innovationszentrum in Eberstalzell als Zukunftsschmiede für Digitalisierung im Handel.

© Hofer

Hofer präsentiert gemeinsam mit seinen Partnern, der Fachhochschule Oberösterreich (FH OÖ) und dem Land Oberösterreich, sein neues Innovationszentrum in Eberstalzell. Die 20.000 m2 große, hochmoderne Arbeitsfläche dient künftig als Begegnungszone für Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung.

Mit fortschreitender Digitalisierung steht auch der Lebensmittelhandel an einem Wendepunkt. Nach 50 Jahren Erfahrung in Österreich ist Hofer überzeugt: Das Erfolgsrezept der Zukunft wird in der Koexistenz, also dem erfolgreichen Zusammenspiel, von digitalem und stationärem Handel liegen. „All diese Entwicklungen setzen eines voraus: Kluge kreative Köpfe am Puls der Zeit, die mit Hofer gemeinsam die Zukunft des Handels gestalten“, so Hofer-Generaldirektor Günther Helm. „Aus diesem Grund haben wir das Alpha Retail Network als Zukunftsschmiede für den Handel von morgen ins Leben gerufen.“

Das Innovationszentrum als Begegnungszone der besonderen Art

Gemeinsam mit seinen Partnern, allen voran die FH OÖ und das Land Oberösterreich, will Hofer zukunftsweisende Strategien in Richtung Digitalisierung des Handels erarbeiten. „Voraussetzung dafür ist ein Ort der Begegnung, der inspiriert und Weitblick ermöglicht. Mit unserem neuen Innovationszentrum Alpha Retail Network in Eberstalzell haben wir einen solchen Ort geschaffen, der Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung verbindet“, erklärt Helm.

Am Hofer-Standort Eberstalzell, nahe der Unternehmenszentrale im oberösterreichischen Sattledt, schlug bisher das „IT-Herz“ des Lebensmittelhändlers. Als Ergänzung  zum bestehenden Bürotrakt wird nun das Innovationszentrum eröffnet, für welches Hofer eine ehemalige Industriehalle in knapp einjähriger Bauzeit mit einer Investitionssumme im zweistelligen Millionenbereich komplett umgestalten ließ. Ganz im Zeichen der Hofer-Nachhaltigkeitsinitiative „Projekt 2020“ wird das Gebäude dank Passivhausführung, Solar- und Photovoltaikanlagen besonders energieeffizient betrieben.

Projekthäuser, Workbenches & Co: Arbeit und Studium in inspirierendem Ambiente

Das Innovationszentrum teilt sich in zwei Areale: zum einen Work Space für Hofer-Mitarbeiter, zum anderen Raum für Lehre und Forschung der FH OÖ sowie für die Zusammenarbeit mit etablierten wie auch mit jungen Partnerunternehmen. Im Hofer-Bereich befindet sich ein weitläufiger Open Space mit Einzelarbeitsplätzen, mehrere Workbenches für bis zu acht Mitarbeiter, Fokusboxen als Rückzugsmöglichkeit, Einzelbüros sowie unterschiedlich ausgestatteten Besprechungs- und Projekträumen in einem scheinbar schwebenden „Mittelschiff“ auf zwei Etagen. Ein Highlight sind die sieben Projekthäuser, welche Hofer-Mitarbeiter für Projektarbeiten über einen längeren Zeitraum buchen können. In Eberstalzell sind künftig Mitarbeiter aus den Bereichen IT, International Supply Chain Management sowie Logistics & Services angesiedelt. In Summe ergeben sich dadurch 230 zusätzliche Hofer-Arbeitsplätze.

Im zweiten Bereich des Innovationszentrums ist eine weitläufige Begegnungszone mit einer großen Aula inklusive Bühne und einer Cafeteria angesiedelt. Auch hier gibt es ein großes Mittelschiff, in dem sich auf zwei Etagen Seminar-, Labor- und Besprechungsräume befinden. Die Räumlichkeiten werden sowohl von der FH Oberösterreich als auch von Hofer im Rahmen der Hofer-Akademie, dem Aus- und Weiterbildungsprogramm des Lebensmittelhändlers, sowie für Vorträge und Veranstaltungen genutzt. Darüber hinaus befinden sich im Kooperationsbereich Projekt Spaces, die für die Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen gedacht sind, und das Logistikum der FH Oberösterreich, die größte Logistikforschungseinheit Österreichs mit einem Arbeitsschwerpunkt in der Retaillogistik, mit bis zu 30 Mitarbeitern.

FH Oberösterreich mit Forschungseinrichtung für Logistik und Studiengang vertreten

Franz Staberhofer, Leiter Logistikum der FH OÖ, sieht in der zukunftsorientierten Kooperation großes Potenzial: „Wir profitieren insofern voneinander, da die Fachhochschule OÖ einen Zugang zu international anerkanntem Fachwissen und zu aktueller Forschung bietet und Hofer dieses theoretische Wissen zur Anwendung bringen und etablieren kann.“ Das neue Innovationszentrum bietet die optimale Infrastruktur und Umgebung für zukunftsweisende Forschungsarbeiten. So wurden eigene Retail Labs, in denen Unternehmen an Handelsforschungsprojekten arbeiten, sowie ein Creative Space für Innovationsprozesse und Workshops eingerichtet.

Darüber hinaus werden im neuen, berufsbegleitenden Studiengang der Fachhochschule OÖ, welcher am 1. Oktober unter dem Titel „Digitales Transport- und Logistik-Management“ startet, neue Ausbildungswege beschritten. Die rund 20 Studierenden können die gelernten Inhalte direkt am Exempel erproben, denn Hofer steht im Rahmen von Unternehmensprojekten, Praktika und Abschlussarbeiten als Projektpartner zur Verfügung.

Triade aus Wirtschaft, Forschung und Bildung stärkt Wirtschaftsstandort Oberösterreich

„Durch die Kooperation zwischen der Hofer KG als Leadpartner und der Fachhochschule OÖ entsteht in Eberstalzell ein Kompetenz-Hub zum Thema ‚Handel der Zukunft‘, mit dem neue Maßstäbe gesetzt werden“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer. Damit sich Oberösterreich zu einer Spitzenregion im europäischen Umfeld entwickeln kann, setzt das Land OÖ auf gezielte Investitionen und Initiativen. So wird auch die Fachhochschule OÖ in Form einer Forschungsförderung im Rahmen des Projekts „Logistikum.RETAIL“ unterstützt - Hofer als Leadpartner bringt das Budget selbst auf.

Die FH OÖ hat gemeinsam mit dem Land OÖ „Centers of Excellence“ definiert, um Exzellenzprojekte und Forschungsaktivitäten in Oberösterreich zu bündeln und so auch international führende Kompetenz zu etablieren. Logistik ist eines der Stärkefelder, das an der FH OÖ im Rahmen eines „Center of Excellence Logistik“ besonderen Stellenwert hat. „Das erste Exzellenzprojekt dieses ‚Center of Excellence Logistik‘ ist das Logistikum.RETAIL-Projekt, das im Bereich Handel besondere Forschungsschwerpunkte setzt“, erläutert Wirtschaftsreferent LH-Stv. Michael Strugl. „Denn gerade im Handel ergeben sich durch die zunehmende Digitalisierung viele Chancen, die es auszuschöpfen gilt - am besten gemeinsam. Das Innovationszentrum ist eine der modernsten Arbeitsflächen Österreichs und zugleich ein Ort der Begegnung, der Wissensvermittlung und der zukunftsweisenden, projektbezogenen Lösungsfindung.“

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