Online-Marketing Rebooted: Social Signals.

Harald Grabner, Geschäftsführer von 123Consulting, gibt den Werbeplanung.at-Lesern spannende Einblicke in aktuelle Trends der Google-Optimierung

SEO-Expterte Harald Grabner informiert über aktuelle Entwicklungen im Bereich SEO. Thema diesmal: "Social Signals". © Harald Grabner, Geschäftsführer von 123Consulting, informiert über SEO-Trends (Bild: iStock Photo/H. Grabner) Werbeplanung.at

Die Google-Suche ist eine Black Box. Niemand weiß genau, nach welchen Kriterien der Google-Suchalgorithmus die Inhalte der Websites auswertet und gewichtet. Die Kunst der Suchmaschinenoptimierung besteht darin, möglichst viel Licht in diese Black Box zu bringen, die Algorithmen zu verstehen und die betreuten Websites demenstprechend anzupassen.

Wichtige, schon lange bekannte Faktoren für ein hohes Suchmaschinenranking sind beispielsweise gute, einzigartige Inhalte oder möglichst viele hochqualitative Links aus dem Web auf die eigene Site. Relativ neu im Focus der Suchmaschinenoptimierer sind die “Social Signals” – ein Faktor, der in Zukunft noch viel mehr an Bedeutung gewinnen wird.

Social Signals – wichtig für Reichweite und Suchmaschine

“Social Signals” sind Postings und Empfehlungen, die über eine Marke, über ein Unternehmen, über ein Produkt etc. im Social Web getätigt werden. Jedes “Like” auf Facebook ist ein Social Signal – und es ist relevant für das Suchmaschinenranking, sofern der Social Graph öffentlich ist.

Social Signals – weit mehr als Facebook

Aber Social Signals gibt es natürlich nicht nur auf Facebook. Google+,  Twitter, Pinterest, Blogs oder Foren – all diese Social-Media-Kanäle produzieren Social Signals. Google gewichtet nicht jeden Kanal gleich. Wenig überraschend misst der Algorithmus den Social Signals aus Google+ mehr Bedeutung bei als etwa denjenigen von Facebook oder Twitter. 

Allerdings hat Facebook ohne Zweifel die bei weitem größte Reichweite aller Social Networks und die, im Vergleich zu Google+, mit Abstand aktiveren User. Dementsprechend wichtiger ist Facebook für eine Website, wenn man direkte Zugriffe will.

Facebook, Google+, Twitter, Blogs, Pinterest – was jetzt?!?

Was also tun? Facebook oder Google+? Oder doch eher Twitter und ein Corporate Blog? Aus Sicht des Suchmaschinenoptimierers ist die Antwort einfach: Der Traffic, der von der Ergebnisseite von Google kommt, ist in der Regel die effizienteste Form des Online-Marketings. Social Signals sind bereits heute ein wichtiger Ranking-Faktor, und sie werden in Zukunft noch viel wichtiger werden. Im Vergleich zu seiner Reichweite ist die Bedeutung von Google+ für die Suchmaschinenoptimierung überaus wichtig. Eigentlich könnte man sagen: ein aktives Google+ Konto ist für eine Website, die hoch ranken will, ein “Must have”.

Facebook zahlt ebenso auf das Suchmaschinen-Ranking ein und bringt darüber hinaus noch direkten Traffic und trägt zur Markenbildung bei; gleiches gilt aber auch für ein gut gemachtes Corporate Blog. Und Blogs eignen sich darüber hinaus perfekt, um viele gute Backlinks zu bekommen. Auch Pinterest liefert wertvolle Social Signals, hat bei uns allerdings (noch) keine so große Reichweite, dafür aber überdurchschnittlich viele weibliche User. Twitter hingegen ist in Österreich ein Nischenprogramm; allerdings nicht zu unterschätzen, wenn Sie mit Bloggern, Journalisten oder anderen Meinungsführern in Kontakt kommen wollen. Und natürlich liefert auch Twitter sinnvolle Social Signals.

Erfolgsstory Social Signals: Der Mix macht´s

Was also tun? Wenn man es ernst nimmt, wird man nicht umhin kommen, jeden potenziell relevanten Kanal zu beobachten und zu evaluieren. Aus SEO-Sicht sind Google+ und Facebook die Pflicht, alle anderen Social Networks bilden eher die Kür. Wobei man mit solchen generellen Urteilen vorsichtig sein muss. Die Situation unterscheidet sich von Markt zu Markt und von Branche zu Branche.

Die beste Lösung ist es, gemeinsam mit dem Online-Marketing-Experten Ihres Vertrauens eine für Ihre Situtation perfekte Lösung zu finden, welche die Potenziale der unterschiedlichen Social-Media-Kanäle auch in Relation zu den Unternehmenszielen und den vorhandenen zeitlichen und budgetären Ressourcen setzt.

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