Online-Marketing Rebooted: Negative SEO.

Harald Grabner, Geschäftsführer von 123Consulting, gibt den Werbeplanung.at-Lesern spannende Einblicke in aktuelle Trends der Google-Optimierung

SEO-Expterte Harald Grabner informiert über aktuelle Entwicklungen im Bereich SEO. Thema diesmal: "Negative SEO". © Harald Grabner, Geschäftsführer von 123Consulting, informiert über SEO-Trends Werbeplanung.at

Online-Marketing-Verantwortliche in Unternehmen sind nicht zu beneiden. Kaum haben sie einen digitalen Kanal im Griff, tauchen links und rechts neue Herausforderungen auf. Das beste Beispiel für dieses Phänomen der galoppierenden Online-Marketing-Möglichkeiten ist Suchmaschinenoptimierung oder, als neudeutsches Akronym, „SEO“ (Search Engine Optimization). Nachdem also gerade erst bei vielen Unternehmen die Botschaft angekommen ist, dass ein gutes Ranking in den Google-Suchergebnissen die Basis jedes seriösen Online-Marketings ist, taucht schon der nächste SEO-Trend auf: „Negative SEO“.

Negative SEO - der Gottseibeiuns der SEO-Optimierer

Negative SEO ist so etwas wie der Gottseibeiuns jedes seriösen und moralisch geerdeten SEO-Experten. Negative SEO ist das Gegenteil von Suchmaschinenoptimierung. Es ist der perfide, oft von Erfolg gekrönte Versuch, die Rankings eines Mitbewerbers mit offensichtlich manipulativen SEO-Maßnahmen zu schwächen.

Das heißt in der Praxis nichts anderes, als dass Sie schön nach Lehrmeinung den Content Ihrer Website schreiben, bei der technischen Ausgestaltung Ihres digitalen Auftrittes aus Suchmaschinensicht alles richtig machen, ausschließlich wunderbar„echte“ Links auf Ihre Website bekommen, welche von den Nutzern außerdem oft und lange genutzt wird - und trotzdem verschwindet ihre Seite von einem Tag auf den anderen aus den Google-Ergebnissen. Was ist passiert?

Wie funktioniert Negative SEO?

Vor allem wenn Sie eine relative junge Website oder ein Nischenangebot haben, könnte es sein, dass Sie Opfer eines Negative SEO-Angriffes geworden sind. Einfachste und schnellste Methode ist es, Spamlinks auf Ihre Seiten zu setzen. Spamlinks sind am Markt in rauen Mengen verfügbar und nicht teuer; ein probates Mittel also, um die Reputation einer Seite zu beschädigen. Es ist aber auch schon vorgekommen, das Seitenbetreiber gebeten werden, Links zu einer Seite, der man schaden möchte, zu löschen. Beliebt ist außerdem das Hacken der sogenannten robots.txt einer Website oder das Manipulieren der Header-Texte von Websites; diese Maßnahme erfordert allerdings etwas technisches Geschick. Auch das „Wegloben“ von Seiten ist möglich, beispielsweise indem man zu viele positive Bewertungen auf einer Google Places-Seite abgibt.

Wie schütze ich meine Seite vor Negative SEO?

Wie kann man sich vor Negative SEO schützen? Die schlechte Nachricht zuerst: es gibt keinen hundertprozentigen Schutz. Nun zu den guten Nachrichten. Wenn Sie über eine sehr gut eingeführte Seite mit einer „alten“ Domain und vielen validen Inlinks haben, führt Negative SEO nicht gleich in die Katastrophe. Junge Seiten und Nischenangebote sollten allerdings die Augen offen halten. Die beste Abwehrmaßnahme ist, selbst gute SEO zu machen und die potenziellen Signale für Negative SEO ganz genau zu beobachten. Will oder kann man das nicht Inhouse machen, übernimmt der SEO-Spezialist Ihres Vertrauens sehr gerne diese Aufgabe.

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